Knuspriger Backfisch im Sprudelteig mit selbstgemachter Remoulade – LNNRW
Ein Hauch von Nostalgie trifft auf kulinarische Raffinesse – das ist die Magie hinter einem perfekt zubereiteten, knusprigen Backfisch im Sprudelteig mit einer selbstgemachten, würzigen Remoulade.
Dieses Gericht ist mehr als nur ein Essen; es ist ein Erlebnis, das Kindheitserinnerungen weckt und gleichzeitig die Ansprüche anspruchsvoller Gaumen erfüllt. Der goldbraune, unwiderstehlich knusprige Teig umschließt ein zartes, saftiges Fischfilet, während die selbstgemachte Remoulade mit ihren frischen Kräutern und der leichten Säure für die perfekte Balance sorgt.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Blitzschnelle Zubereitung: Trotz des aufwendigen Geschmacks ist dieses Gericht erstaunlich schnell zubereitet, ideal für ein köstliches Abendessen unter der Woche oder ein besonderes Wochenende.
- Unglaubliche Textur: Der Sprudelteig sorgt für eine Leichtigkeit und Knusprigkeit, die seinesgleichen sucht, ohne dabei fettig zu wirken.
- Hausgemachte Perfektion: Die selbstgemachte Remoulade hebt dieses Gericht von einfacheren Varianten ab und verleiht ihm eine unverwechselbare Frische und Tiefe.
- Vielseitigkeit: Ob als Hauptgericht mit klassischen Beilagen oder als Teil eines größeren Menüs, dieser Backfisch passt sich perfekt an.
- Familienfreundlich: Mild im Geschmack und mit einer Textur, die auch wählerische Esser begeistert, ist dies ein Gericht, das die ganze Familie lieben wird.
Zutaten, die du brauchst
Die Qualität der Zutaten ist entscheidend für das Gelingen dieses Klassikers. Frischer Fisch von bester Güte bildet das Herzstück, während die sorgfältig ausgewählten Zutaten für den Teig und die Remoulade für die charakteristische Note sorgen. Eine gute Auswahl an frischen Kräutern und die richtige Mayonnaise sind hierbei besonders wichtig.

- fischfilet (z.b. kabeljau, seelachs, schellfisch), ohne haut und gräten: ca. 600g für ein festes, mildes Fischfleisch, das beim Frittieren seine Form behält.
- weizenmehl (type 405): 150g, dient als Basis für den Teig und sorgt für eine gute Bindung.
- speisestärke: 50g, macht den Teig leichter und sorgt für extra Knusprigkeit.
- backpulver: 1 teelöffel, hilft dem Teig, luftiger und lockerer zu werden.
- gut gekühltes mineralwasser mit viel kohlensäure (oder alkoholfreies malzbier/limonade für einen leicht süßlichen geschmack): 200ml, die Kohlensäure ist das Geheimnis für den besonders leichten und sprudelnden Teig.
- salz für den teig: 1/2 teelöffel, unterstreicht die Aromen und sorgt für Geschmack.
- salz und pfeffer für den fisch: nach geschmack, zum Würzen des Fischfilets vor dem Panieren.
- pflanzenöl zum frittieren (z.b. rapsöl): ca. 1 liter, eine ausreichende Menge ist wichtig, um die richtige Frittiertemperatur zu halten und den Fisch gut zu bedecken.
- mayonnaise (ohne alkohol): 200g, die Basis für eine cremige und geschmackvolle Remoulade.
- cornichons, fein gehackt: 2, sorgen für eine angenehme Säure und Bissfestigkeit in der Remoulade.
- kapern, fein gehackt: 1 esslöffel, liefern eine zusätzliche würzige Komponente und Tiefe.
- frische petersilie, fein gehackt: 2 esslöffel, bringt Frische und Farbe in die Remoulade.
- frischer schnittlauch, in röllchen: 1 esslöffel, ergänzt die Petersilie mit einem milden Zwiebelaroma.
- zitronensaft: 1 teelöffel, hebt die Aromen der anderen Zutaten hervor und sorgt für eine leichte Säure.
- mittelscharfer senf: 1 teelöffel, verleiht der Remoulade eine dezente Schärfe und Bindung.
- salz und pfeffer für die remoulade: nach geschmack, zum perfekten Abrunden der Sauce.
Die genauen Mengenangaben für die Zubereitung findest du, wie üblich, in der detaillierten Rezeptkarte am Ende des Beitrags.
Variationen
Obwohl das Originalrezept bereits überzeugt, lässt sich dieser Backfisch leicht variieren, um persönlichen Vorlieben oder Ernährungsbedürfnissen gerecht zu werden. Diese Anpassungen bewahren die Essenz des Gerichts und eröffnen neue Geschmackserlebnisse.
Vegane Variante: Ersetzen Sie den Fisch durch feste Tofustücke oder Blumenkohlröschen, die zuvor kurz gedämpft wurden. Verwenden Sie für die Remoulade eine vegane Mayonnaise. Die Konsistenz des Teigs bleibt gleich, und die knusprige Hülle um das Gemüse oder den Tofu ist ebenso köstlich.
Glutenfreie Option: Für eine glutenfreie Version des Teigs können Sie eine Mischung aus Reismehl und Maisstärke verwenden. Achten Sie darauf, dass alle anderen Zutaten ebenfalls glutenfrei sind. Der Sprudelteig funktioniert auch mit diesen Mehlsorten hervorragend und liefert ein tolles Ergebnis.
Leichte Variante mit Dip: Statt einer klassischen Remoulade kann eine leichtere Joghurt-Kräuter-Sauce serviert werden. Mischen Sie griechischen Joghurt mit gehackten Kräutern wie Dill und Schnittlauch, etwas Zitronensaft und einer Prise Knoblauchpulver. Dies reduziert den Fettgehalt erheblich, ohne den Genuss zu mindern.
Süßlicher Touch: Wenn Sie den leicht süßlichen Geschmack von alkoholfreiem Malzbier oder einer Zitronenlimonade bevorzugen, können Sie diese anstelle des Mineralwassers für den Teig verwenden. Dies verleiht der Kruste eine subtile Süße, die gut zu bestimmten Fischsorten passt.
Internationale Aromen: Experimentieren Sie mit Gewürzen im Teig, wie einer Prise Paprikapulver oder einer Nuance Currypulver. Für die Remoulade könnten Sie eine Spur Wasabi für eine asiatische Note oder einen Hauch von Chili für eine feurige Komponente hinzufügen.
Fischsorten: Abseits der klassischen Weißfische eignen sich auch andere Fischarten wie Zander oder sogar Garnelen hervorragend für diese Zubereitungsart. Wichtig ist, dass der Fisch eine gewisse Festigkeit hat, um den Frittiervorgang gut zu überstehen.
Diese Flexibilität macht das Rezept zu einem wahren Allrounder in jeder Küche. Entdecken Sie die Vielfalt und passen Sie es an Ihre individuellen Wünsche an.
Wie man Knuspriger Backfisch Sprudelteig Remoulade zubereitet
Schritt 1: Die Perfektion der Remoulade – Der Geschmacksmacher
Die Zubereitung der Remoulade beginnt idealerweise einige Zeit vor dem eigentlichen Backfisch. So hat sie genug Zeit, die Aromen gut entwickeln zu lassen und kann gut durchkühlen. Beginnen Sie damit, die Cornichons und Kapern sehr fein zu hacken. Je feiner die Stücke sind, desto besser verteilen sie sich in der Sauce und desto harmonischer wird der Geschmack.
Waschen und trocknen Sie die frischen Kräuter, wie Petersilie und Schnittlauch, sorgfältig. Schneiden Sie sie anschließend sehr fein. Die Frische der Kräuter ist essenziell für das charakteristische Aroma der Remoulade. Geben Sie nun die gehackten Cornichons und Kapern zusammen mit den frischen Kräutern in eine kleine Schüssel. Fügen Sie die hochwertige Mayonnaise hinzu, die als cremige Basis dient. Ein guter Schuss Zitronensaft sorgt für die nötige Frische und Säure, während ein Teelöffel mittelscharfer Senf eine angenehme Würze beisteuert. Vermischen Sie alle Zutaten gründlich mit einem Löffel oder einem kleinen Schneebesen, bis eine homogene Masse entsteht. Schmecken Sie die Remoulade abschließend mit Salz und Pfeffer ab. Es ist ratsam, hier lieber vorsichtig zu beginnen und nach Bedarf nachzuwürzen. Stellen Sie die fertige Remoulade bis zur Verwendung in den Kühlschrank. Dort kann sie ihre Aromen entfalten und wird herrlich erfrischend serviert.
Schritt 2: Vorbereitung des Fischs – Das Fundament für Knusprigkeit
Nun widmen wir uns dem Fisch, dem Herzenstück des Gerichts. Wählen Sie ein festfleischiges Weißfischfilet Ihrer Wahl. Achten Sie darauf, dass es frei von Haut und Gräten ist, um ein angenehmes Esserlebnis zu gewährleisten. Tupfen Sie die Fischfilets gründlich mit Küchenpapier trocken. Dieser Schritt ist wichtig, damit der Teig später gut haftet und eine knusprige Kruste bilden kann. Je trockener die Oberfläche des Fisches ist, desto besser haftet die Panade.
Schneiden Sie die Fischfilets anschließend in mundgerechte Stücke. Übliche Größen sind Quadrate von etwa 4-5 cm oder entsprechende Streifen. Dies erleichtert das Handling beim Frittieren und sorgt dafür, dass die Stücke gleichmäßig garen. Würzen Sie die Fischstücke auf beiden Seiten großzügig mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer. Die Würze dringt schon vor dem Frittieren in das Fischfleisch ein und verleiht ihm Tiefe. Bewahren Sie die gewürzten Fischstücke zunächst beiseite, während Sie den Teig vorbereiten. Sie sollten kurz vor dem Frittieren paniert werden, damit der Teig nicht zu lange einweicht.
Schritt 3: Der magische Sprudelteig – Leichtigkeit trifft Knusprigkeit
Das Geheimnis des besonders luftigen und knusprigen Teigs liegt in der Verwendung von kohlensäurehaltigem Mineralwasser. In einer mittelgroßen Schüssel vermischen Sie das Weizenmehl (Type 405), die Speisestärke, das Backpulver und einen halben Teelöffel Salz. Die Speisestärke sorgt für zusätzliche Knusprigkeit und eine zartere Textur, während das Backpulver dem Teig Auftrieb verleiht.
Geben Sie nun das gut gekühlte Mineralwasser mit viel Kohlensäure nach und nach zu den trockenen Zutaten. Rühren Sie die Mischung mit einem Schneebesen kräftig um, bis ein glatter, aber dennoch dickflüssiger Teig entsteht. Es ist wichtig, den Teig nicht zu lange zu rühren; kleine Klümpchen sind sogar erwünscht, da sie zur Knusprigkeit beitragen. Ein überrührter Teig kann zäh werden. Prüfen Sie die Konsistenz: Der Teig sollte dick genug sein, um die Fischstücke gut zu umhüllen, aber nicht so dick, dass er sich schwer auftragen lässt. Bei Bedarf können Sie noch einen kleinen Schuss Mineralwasser oder etwas Mehl hinzufügen, um die perfekte Konsistenz zu erreichen. Dieser Teig sollte umgehend verwendet werden, damit die Kohlensäure ihre Wirkung entfalten kann.
Schritt 4: Das Frittieren – Die Kunst der goldenen Kruste
Die richtige Temperatur des Frittieröls ist entscheidend für ein perfektes Ergebnis. Erhitzen Sie etwa einen Liter Pflanzenöl (z.B. Rapsöl) in einem tiefen Topf oder einer Fritteuse auf eine Temperatur von ca. 170-175°C. Um zu testen, ob das Öl die richtige Temperatur erreicht hat, stecken Sie den Stiel eines Holzkochlöffels in das heiße Öl. Wenn kleine Bläschen aufsteigen und sich am Stiel festsetzen, ist das Öl heiß genug. Ist das Öl zu heiß, verbrennt der Teig außen, bevor der Fisch innen gar ist; ist es zu kalt, saugt sich der Fisch mit zu viel Fett voll.
Nehmen Sie nun nacheinander die vorbereiteten Fischstücke und ziehen Sie sie durch den frischen Sprudelteig. Achten Sie darauf, dass jedes Stück gut mit Teig bedeckt ist. Lassen Sie überschüssigen Teig kurz abtropfen, bevor Sie die panierten Fischstücke vorsichtig in das heiße Öl gleiten lassen. Geben Sie nicht zu viele Stücke auf einmal in den Topf, da dies die Öltemperatur unnötig absenken würde. Frittieren Sie den Backfisch portionsweise für etwa 4-6 Minuten. Wenden Sie die Stücke während des Frittierens einmal, bis sie eine gleichmäßige, goldbraune und herrlich knusprige Farbe angenommen haben.
Schritt 5: Abschließende Perfektion – Abtropfen und Servieren
Sobald die Fischstücke perfekt goldbraun und knusprig sind, heben Sie sie mit einer Schaumkelle oder einem Sieblöffel vorsichtig aus dem heißen Öl. Lassen Sie den Backfisch für einige Sekunden über dem Topf abtropfen, um das überschüssige Fett zu entfernen. Anschließend legen Sie die frittierten Fischstücke auf Küchenpapier. Das Papier saugt weiteres überschüssiges Fett auf und sorgt dafür, dass die Kruste lange knusprig bleibt und nicht matschig wird.
Wiederholen Sie diesen Vorgang mit allen verbleibenden Fischstücken, bis sie alle fertig frittiert sind. Achten Sie darauf, dass das Öl zwischendurch immer wieder die richtige Temperatur erreicht, bevor Sie die nächste Portion hineingeben. Servieren Sie den knusprigen Backfisch im Sprudelteig sofort, solange er noch heiß und die Kruste maximal knusprig ist. Die selbstgemachte Remoulade ist die perfekte Begleitung. Dieses Gericht ist ein wahrer Genuss und wird Ihre Gäste begeistern. Probieren Sie es mit klassischen Beilagen wie Pommes Frites oder einem frischen Salat.
Profi-Tipps für Knuspriger Backfisch Sprudelteig Remoulade
Die Temperatur ist König: Achten Sie penibel auf die exakte Frittiertemperatur von 170-175°C. Ein gutes Bratenthermometer ist hier eine wertvolle Investition. Zu niedrige Temperaturen machen den Fisch fettig, zu hohe verbrennen die Kruste.
Kohlensäure-Power: Das Mineralwasser sollte eiskalt sein und möglichst viel Kohlensäure enthalten. Erst kurz vor dem Frittieren unterrühren, damit die Bläschen nicht entweichen. Dies sorgt für die charakteristische Luftigkeit.
Teig-Konsistenz: Der Teig sollte zähflüssig sein, wie eine dicke Pfannkuchenmasse. Er muss den Fisch gut umhüllen, aber nicht zu dick sein. Kleine Klümpchen im Teig sind kein Problem und tragen sogar zur Knusprigkeit bei.
Nicht überfüllen: Frittieren Sie den Backfisch immer in kleinen Portionen. Wenn zu viele Stücke gleichzeitig im Öl sind, sinkt die Temperatur drastisch, und die Kruste wird weich und fettig.
Qualität des Fisches: Verwenden Sie frischen, festfleischigen Weißfisch. Je besser die Qualität, desto besser das Endergebnis. Fisch mit einem milden Geschmack ist ideal, um die Aromen des Teigs und der Remoulade nicht zu überdecken.
Remoulade Ruhezeit: Bereiten Sie die Remoulade am besten schon Stunden oder am Vortag zu. Die Aromen der Kräuter und Gewürze ziehen so besser in die Mayonnaise ein und entwickeln sich vollends.
Fettmanagement: Verwenden Sie für das Frittieren ein geschmacksneutrales Pflanzenöl mit einem hohen Rauchpunkt, wie Rapsöl oder Sonnenblumenöl. Klären Sie das Öl nach Gebrauch, wenn möglich, und bewahren Sie es gut verschlossen auf. Das gesammelte Fett kann oft mehrmals verwendet werden.
Serviervorschläge für Knuspriger Backfisch Sprudelteig Remoulade
Dekoration
Die Garnitur ist der letzte Schliff, der das Gericht optisch aufwertet. Frische Kräuter wie Petersilie, Dill oder Schnittlauch eignen sich hervorragend. Ein paar Zitronenspalten sind nicht nur dekorativ, sondern auch eine willkommene Säurequelle zum Fisch.
Optional können ein paar eingelegte Kapern oder kleine Cornichons als Dekoration dienen, die die Aromen der Remoulade aufgreifen. Eine Prise Paprikapulver oder Chiliflocken über der Remoulade kann für zusätzliche Farbe und Würze sorgen.
Beilagen
Klassische Beilagen wie knusprige Pommes Frites oder Kartoffelspalten passen perfekt zu diesem Gericht und vervollständigen das traditionelle Fischerlebnis. Eine Portion Kartoffelsalat, ob klassisch mit Mayonnaise oder leichter mit Joghurt und Essig, ergänzt den Backfisch wunderbar.
Ein frischer grüner Salat mit einem leichten Vinaigrette-Dressing bietet eine erfrischende Komponente und einen willkommenen Kontrast zur Knusprigkeit des Fisches. Gegrillter Spargel oder gedünstete grüne Bohnen sind ebenfalls ausgezeichnete, saisonale Optionen, die eine gesunde Note hinzufügen.
Kreative Servierideen
Für ein etwas gehobeneres Ambiente können Sie den Backfisch auf einem Bett von Rucola anrichten und die Remoulade kunstvoll darum herum platzieren. Servieren Sie den Fisch in kleinen Körbchen, um einen rustikalen Touch zu erzielen, besonders bei informellen Anlässen.
Eine interessante Variante ist das Servieren in einem “Fish and Chips”-Stil, eingewickelt in speziellem Papier. Oder wie wäre es mit kleinen Fisch-Tacos, gefüllt mit dem knusprigen Backfisch, der Remoulade und etwas Krautsalat? Dies ist eine moderne und unterhaltsame Art, das Gericht zu präsentieren. Für ein leichtes Abendessen kann der Backfisch auch als Topping für eine große Schüssel Caesar Salad dienen.
Vorbereitung & Aufbewahrung
Reste aufbewahren
Sollten Sie wider Erwarten Reste von diesem köstlichen Backfisch haben, bewahren Sie diese am besten gut gekühlt im Kühlschrank auf. Legen Sie die einzelnen Stücke nebeneinander in einen luftdichten Behälter, damit sie nicht weiter zusammenkleben und die Kruste möglichst erhalten bleibt. Vermeiden Sie es, die Reste in der ursprünglichen Frittierschüssel zu lassen, da diese oft Fett enthält.
Die Remoulade sollte ebenfalls in einem abgedeckten Behälter im Kühlschrank aufbewahrt werden. Frische Kräuter halten sich so mehrere Tage. Wenn Sie die Remoulade gut verschließen, behält sie ihre Frische und ihren Geschmack.
Einfrieren
Das Einfrieren von frittierten Speisen ist generell eine Herausforderung, da die Knusprigkeit beim Auftauen oft verloren geht. Es ist daher nicht die empfohlene Methode für diesen Backfisch, wenn Sie Wert auf die ursprüngliche Textur legen. Wenn Sie es dennoch versuchen möchten, frieren Sie die Fischstücke gut abgekühlt und einzeln auf einem Tablett ein, bevor Sie sie in gefriergeeignete Beutel oder Behälter umfüllen.
Die Remoulade lässt sich hingegen gut einfrieren. Füllen Sie sie in kleine, portionsweise geeignete Behälter oder Eiswürfelformen, um sie später leichter entnehmen zu können. Achten Sie darauf, dass keine Luft im Behälter verbleibt, um Gefrierbrand zu vermeiden.
Aufwärmen
Um Reste des Backfischs aufzuwärmen und die Knusprigkeit so gut wie möglich wiederherzustellen, ist der Backofen die beste Wahl. Heizen Sie den Ofen auf etwa 180°C Ober-/Unterhitze vor. Verteilen Sie die abgekühlten Fischstücke auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech und wärmen Sie sie für etwa 8-10 Minuten auf, bis sie wieder heiß und die Kruste aufgefrischt ist.
Alternativ können Sie auch eine Heißluftfritteuse verwenden, die oft zu besseren Ergebnissen führt. Die Mikrowelle ist für die Aufwärmung von frittierten Speisen meist ungeeignet, da sie die Kruste eher matschig macht. Die aufgetaute Remoulade sollte vor dem Servieren gut durchgerührt werden, um die cremige Konsistenz wiederherzustellen.
Häufig gestellte Fragen
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Welchen Fisch sollte ich für Backfisch verwenden und wie bereite ich ihn am besten vor?
Für einen klassischen Backfisch eignen sich am besten festfleischige Weißfischarten wie Kabeljau, Seelachs, Schellfisch, Kabeljau oder auch Scholle. Diese Fischsorten haben einen milden Geschmack, der sich gut mit dem Teig und der Remoulade ergänzt, und sie behalten ihre Form und Textur gut beim Frittieren. Wichtig ist, dass Sie den Fisch vor der Zubereitung gründlich von Haut und Gräten befreien. Tupfen Sie die Fischfilets anschließend mit Küchenpapier sehr gut trocken. Dies ist ein entscheidender Schritt, damit der Teig optimal am Fisch haftet und eine knusprige Kruste bildet. Würzen Sie den Fisch vor dem Panieren mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer, um ihm bereits eine gute Grundwürze zu verleihen.
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Wie bekomme ich den Teig für den Backfisch besonders knusprig und luftig?
Das Geheimnis für einen extra knusprigen und luftigen Teig liegt in der Verwendung von eiskaltem Mineralwasser mit hohem Kohlensäuregehalt. Die Kohlensäure erzeugt beim Frittieren kleine Bläschen im Teig, die für die Leichtigkeit und die charakteristische Knusprigkeit sorgen. Mischen Sie die trockenen Zutaten (Mehl, Speisestärke, Backpulver, Salz) und fügen Sie dann das gut gekühlte, kohlensäurehaltige Mineralwasser hinzu. Rühren Sie den Teig nur kurz mit einem Schneebesen, bis er gerade eben verbunden ist. Kleine Klümpchen sind dabei erwünscht und tragen zur Textur bei. Vermeiden Sie übermäßiges Rühren, da dies den Teig zäh machen kann. Die richtige Frittiertemperatur von 170-175°C ist ebenfalls essenziell, um die Knusprigkeit zu gewährleisten.
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Kann ich den Backfisch auch im Ofen zubereiten, oder ist das Frittieren unerlässlich?
Für den authentischen, knusprigen und luftigen Charakter, der den Backfisch so beliebt macht, ist das Frittieren im heißen Öl die ideale Zubereitungsmethode. Nur durch das Frittieren erreicht der Sprudelteig seine unvergleichliche Textur und Goldbraunheit. Eine Zubereitung im Backofen kann zwar eine fettärmere Alternative darstellen, wird aber nicht die gleiche Knusprigkeit und Leichtigkeit des Teigs erzielen können. Im Ofen neigt der Teig eher dazu, gedünstet oder gebacken zu wirken, anstatt frittiert und knusprig zu werden. Daher ist für dieses spezielle Rezept das Frittieren uneingeschränkt zu empfehlen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.
Hüttenkäse Fladenbrot – Schnell, Gesund & Ohne Mehl
Entdecke dieses geniale Rezept für Hüttenkäse Fladenbrot, das komplett ohne Mehl auskommt. Es ist glutenfrei, low-carb, proteinreich und in nur 30 Minuten fertig. Perfekt als Wrap, Pizza-Boden oder einfach mit Dip!
- 1 Tasse Hüttenkäse (fettarm für weniger Kalorien)
- 2 große Eier
- Gewürze (z.B. Paprika, Knoblauchpulver)
- Frische Kräuter (z.B. Rosmarin, Oregano)
- Toppings (z.B. alles Bagel Gewürz)
- 1Ofen vorheizen: Heizt euren Ofen auf 190°C (375°F) vor und legt ein Backblech mit Backpapier aus.
- 2Zutaten vermengen: Gebt 1 Tasse Hüttenkäse und 2 große Eier in einen Mixer oder eine Küchenmaschine. Vermengt die Zutaten auf höchster Stufe für 1-2 Minuten, bis eine glatte Masse entsteht.
- 3Mischung verteilen: Gießt den Teig auf das vorbereitete Backblech und verteilt ihn gleichmäßig zu einem Rechteck oder Kreis (ca. 1–1,5 cm dick).
- 4Backen: Backt das Fladenbrot im vorgeheizten Ofen für 25-30 Minuten, bis es goldbraun und fest ist.
- 5Abkühlen und Servieren: Lasst das Fladenbrot etwa 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, bevor ihr es vorsichtig vom Backpapier abhebt.
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