Salsa-Dip selber machen für Nachos & Co. – haltbar auf Vorrat
Stellen Sie sich vor, Sie öffnen ein Glas hausgemachter Salsa, deren Aromen nach sonnengereiften Tomaten, feurigem Chili und einer Prise rauchiger Würze duften. Dieses Gefühl von Frische und Geschmack ist unbezahlbar und mit diesem Rezept leicht zu realisieren.
Die Herstellung eigener Salsa ist nicht nur ein kulinarisches Vergnügen, sondern auch eine clevere Methode, um Lebensmittelverschwendung zu reduzieren und auf unnötige Zusatzstoffe zu verzichten. Sie nutzen Ihre vorhandenen Vorräte und schaffen ein Produkt, das Ihnen lange Freude bereiten wird.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Frische und Geschmack: Genießen Sie authentische Aromen, die weit über die Qualität von Fertigprodukten hinausgehen, dank frisch verarbeiteter Zutaten.
- Nachhaltigkeit im Fokus: Durch die Wiederverwendung von Gläsern und die Verarbeitung von saisonalen Produkten tragen Sie aktiv zur Müllvermeidung bei.
- Individuelle Anpassung: Ob mild oder feurig, süßlich oder säuerlich – Sie bestimmen die Geschmacksnuancen ganz nach Ihrem persönlichen Vorlieben.
- Vielseitiger Vorrat: Diese Salsa ist nicht nur ein Dip, sondern eine wertvolle Zutat, die Gerichte im Handumdrehen verfeinert und für Abwechslung sorgt.
- Einfache Zubereitung: Trotz des luxuriösen Ergebnisses ist das Rezept unkompliziert und gelingt auch Kochanfängern mühelos.
Zutaten, die du brauchst
Für eine köstliche und haltbar gemachte Salsa bedarf es sorgfältig ausgewählter Zutaten, die sowohl für ihr Aroma als auch für ihre Frische bekannt sind. Die Qualität der Tomaten ist dabei von entscheidender Bedeutung; reife, aromatische Früchte bilden die geschmackliche Basis. Knoblauch und Zwiebeln liefern die würzige Tiefe, während Chilischoten für die gewünschte Schärfe sorgen. Ein guter Schuss Olivenöl bindet die Aromen und verleiht der Salsa eine angenehme Textur. Der Apfelessig sorgt nicht nur für eine leicht säuerliche Note, sondern trägt auch maßgeblich zur Haltbarkeit bei, indem er konservierend wirkt.

Abgerundet wird das Geschmackserlebnis durch geräuchertes Paprikapulver und Kreuzkümmel, die der Salsa eine unverkennbare rauchige und erdige Komponente verleihen. Salz und Pfeffer dienen der finalen Geschmacksabstimmung. Für diejenigen, die es noch intensiver mögen, bieten sich optionale Zutaten wie Zucker zum Karamellisieren der Tomaten, Cayennepfeffer für zusätzliche Schärfe oder frischer Koriander für eine kräuterige Note an, die den Charakter der Salsa weiter veredeln.
- 1,2 kg reife Tomaten: Das Herzstück jeder guten Salsa, am besten fruchtig und nicht zu wässrig.
- 5 Knoblauchzehen (oder 5 TL einer haltbaren Knoblauch-Würze): Für intensive würzige Aromen.
- 2-3 rote Zwiebeln (je nach Größe): Sie bringen eine angenehme Süße und Schärfe mit sich.
- 3-4 grüne Chilischoten (je nach gewünschter Schärfe): Passen Sie die Menge an Ihren persönlichen Geschmack an.
- 100 ml hochwertiges Olivenöl: Bindet die Aromen und sorgt für eine geschmeidige Konsistenz.
- 100 ml milder Apfelessig: Trägt zur Säure bei und ist essenziell für die Haltbarkeit.
- 2 EL Rauchpaprika (geräuchertes Paprikapulver): Verleiht der Salsa ein unwiderstehliches rauchiges Aroma.
- 2 EL Kreuzkümmel (Kumin): Sorgt für eine erdige, leicht herbe Note, die perfekt mit Tomaten harmoniert.
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer: Zum Abschmecken und Verfeinern.
- Optionale Zutaten: 2 EL Zucker (für Karamellisierung), 1 TL Cayennepfeffer (für extra Schärfe), 1 Bund frischer Koriander (für eine frische Kräuternote).
Die genauen Mengenverhältnisse sind im Hauptrezept aufgeführt und ergeben eine wunderbare Basis für Ihr Salsa-Erlebnis, die Sie nach Belieben variieren können.
Variationen
Diese Grundrezeptur lässt sich auf vielfältige Weise abwandeln, um den unterschiedlichsten Ernährungsbedürfnissen und Geschmacksvorlieben gerecht zu werden. Eine vegane Variante ist bereits durch die Grundzutaten gegeben, da diese rein pflanzlich sind. Sie könnten jedoch durch die Zugabe von geräuchertem Tofu oder gerösteten Nüssen eine zusätzliche Textur und Tiefe hinzufügen, was die Salsa zu einer vollwertigen Komponente für vegane Gerichte macht.
Für Liebhaber der Low-Carb-Küche ist es ratsam, den optionalen Zucker wegzulassen, da dieser Kohlenhydrate liefert. Stattdessen könnten Sie auf natürliche Süßungsmittel wie Stevia oder Erythrit in sehr geringen Mengen zurückgreifen, falls eine leichte Süße gewünscht ist, ohne den Kohlenhydratgehalt zu erhöhen. Die Schärfe der Chili kann weiterhin angepasst werden, um den persönlichen Vorlieben zu entsprechen.
Eine fruchtigere Note lässt sich durch die Zugabe von pürierten Mangos, Ananasstücken oder sogar etwas Granatapfelsirup erzielen. Diese Früchte bringen nicht nur eine angenehme Süße, sondern auch eine leicht exotische Komponente mit sich. Achten Sie darauf, den Säuregehalt durch zusätzliche Limettensaftzugabe auszugleichen, um ein harmonisches Geschmacksprofil zu erhalten. Solche Variationen eröffnen neue kulinarische Horizonte und machen Ihre hausgemachte Salsa zu einem wahren Allrounder.
Vegane Variante
Für eine rein pflanzliche Variante bleiben alle Grundzutaten bestehen, da diese bereits vegan sind. Um die Sättigung und den Nährwert weiter zu erhöhen, können Sie geröstete Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne unterrühren. Diese verleihen der Salsa eine angenehme Knusprigkeit und zusätzliche Proteine. Eine Prise geräuchertes Paprikapulver intensiviert den rauchigen Charakter, der oft mit Fleischgerichten assoziiert wird und auch in einer veganen Küche für Tiefe sorgt.
Low-Carb-Anpassung
Die Reduzierung von Kohlenhydraten gelingt am besten, indem Sie den optionalen Zucker weglassen. Wenn Sie dennoch eine leichte Süße bevorzugen, können Sie diese durch einige Tropfen flüssiges Stevia oder eine kleine Menge Erythrit ersetzen. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf die Intensivierung anderer Aromen, beispielsweise durch mehr Knoblauch, verschiedene Kräuter wie Cilantro oder eine Prise gemahlener Koriandersamen. Dies garantiert einen vollen Geschmack, ohne auf Kohlenhydrate zurückgreifen zu müssen.
Fruchtige Sommer-Salsa
Verleihen Sie Ihrer Salsa einen Hauch von Sommerfrische, indem Sie eine halbe pürierte Mango oder einige frische Ananasstücke unter die fertige Masse rühren. Die natürliche Süße und die tropischen Aromen der Früchte harmonieren wunderbar mit der Schärfe der Chili und der Säure des Essigs. Ein Spritzer Limettensaft rundet das fruchtige Aroma ab und sorgt für die nötige Frische. Diese Variante eignet sich besonders gut zu gegrilltem Fisch oder Hähnchen.
Wie man Salsa Rezept Vorrat zubereitet
Schritt 1: Vorbereitung der Grundzutaten
Beginnen Sie damit, alle frischen Zutaten gründlich zu waschen und für die Weiterverarbeitung vorzubereiten. Die Tomaten sollten gewaschen und in möglichst gleichmäßige, kleine Würfel geschnitten werden. Dies erleichtert das gleichmäßige Garen und sorgt für eine angenehme Textur in der fertigen Salsa. Je kleiner die Würfel, desto besser können sie ihre Säfte abgeben und mit den anderen Aromen verschmelzen, was zu einem harmonischeren Gesamtgeschmack führt.
Knoblauch und Zwiebeln werden geschält und ebenfalls fein gehackt oder gewürfelt. Die Feinheit der Zwiebel- und Knoblauchstückchen beeinflusst, wie stark sich ihr Aroma entfaltet und wie gut sie sich in die Salsa integrieren. Ein sehr feiner Schnitt sorgt für eine gleichmäßigere Verteilung der Aromen. Bei den Chilischoten ist es wichtig, sie zu halbieren und die Kerne sowie die inneren weißen Trennwände zu entfernen, wenn Sie eine mildere Schärfe wünschen. Je nachdem, wie scharf die Salsa werden soll, können Sie mehr oder weniger Kerne belassen.
Nachdem alle Gemüsekomponenten vorbereitet sind, ist es ratsam, sie kurz beiseitezustellen. Eine gut vorbereitete Basis ist der Schlüssel zu einer perfekten Salsa. Achten Sie auf scharfes Messer und eine saubere Arbeitsfläche, um die Qualität und Hygiene zu gewährleisten. Das gründliche Waschen aller Zutaten ist ein unverzichtbarer erster Schritt, um jegliche Verunreinigungen zu entfernen und die Frische der Salsa zu maximieren.
Schritt 2: Anbraten der Tomaten für Röstaromen
Erhitzen Sie nun einen Teil des Olivenöls in einem ausreichend großen Topf oder einer tiefen Pfanne. Geben Sie die vorbereiteten Tomatenwürfel hinzu und braten Sie sie bei mittlerer bis hoher Hitze scharf an. Ziel ist es, die Tomaten leicht zu karamellisieren und Röstaromen zu entwickeln, die der Salsa eine zusätzliche Geschmacksebene verleihen. Dies geschieht am besten, wenn die Tomaten nicht zu dicht im Topf liegen, damit sie anstatt zu dünsten, tatsächlich rösten können.
Wenn Sie eine leichte Süße und eine noch intensivere Karamellisierung wünschen, können Sie hier optional den Zucker hinzufügen. Der Zucker hilft den Tomaten, schneller zu bräunen und die süßen Noten zu intensivieren. Achten Sie jedoch darauf, dass der Zucker nicht verbrennt, sondern sanft schmilzt und die Tomaten überzieht. Das scharfe Anbraten dauert nur wenige Minuten und ist entscheidend für die Entwicklung des tiefen Tomatenaromas.
Rühren Sie die Tomaten während des Anbratens gelegentlich um, damit sie gleichmäßig bräunen und nicht anbrennen. Die entstehenden Röstaromen sind essenziell für die Komplexität des Geschmacks Ihrer hausgemachten Salsa. Dieser Schritt ist zwar optional, wird aber dringend empfohlen, um eine geschmackliche Tiefe zu erzielen, die man in vielen gekauften Salsas vermisst.
Schritt 3: Dünsten des Gemüses und Würzen
Geben Sie nun das restliche Olivenöl und das vorbereitete Gemüse – Zwiebeln, Knoblauch und Chilischoten – zu den angebratenen Tomaten in den Topf. Reduzieren Sie die Hitze auf mittel und dünsten Sie alles zusammen, bis das Gemüse glasig wird. Dies bedeutet, dass die Zwiebeln transparent werden und der Knoblauch sein volles Aroma entfaltet, ohne dabei zu verbrennen.
Fügen Sie nun den Apfelessig sowie die Gewürze hinzu: das rauchige Paprikapulver und den Kreuzkümmel. Rühren Sie alles gut um, sodass sich die Gewürze gleichmäßig verteilen und ihre Aromen entfalten können. Das leichte Anrösten der Gewürze in der heißen Masse intensiviert ihren Geschmack und sorgt für eine tiefere Geschmacksnote in der fertigen Salsa. Achten Sie darauf, die Gewürze nicht zu lange zu erhitzen, da sie sonst bitter werden könnten.
Lassen Sie die Mischung nun bei geschlossenem Deckel etwa fünf Minuten lang sanft köcheln. Dieser Prozess erlaubt es den Tomaten, weiter zu zerfallen und ihre Säfte freizugeben, während sich die Aromen von Essig und Gewürzen harmonisch verbinden. Die Konsistenz wird durch das Köcheln bereits etwas dicker. Wenn Sie eine besonders feine Salsa bevorzugen, können Sie nach dieser Kochzeit vorsichtig mit einem Pürierstab nachhelfen, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen.
Schritt 4: Abschmecken und Verfeinern
Nachdem die Salsa einige Minuten geköchelt hat und die Zutaten weich geworden sind, ist es Zeit, sie abzuschmecken und nach Belieben zu verfeinern. Geben Sie Salz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer hinzu und rühren Sie gut um. Probieren Sie die Salsa vorsichtig und passen Sie die Würzung an Ihre persönlichen Vorlieben an. Möglicherweise benötigen Sie mehr Salz, um die Aromen hervorzuheben, oder mehr Pfeffer für eine zusätzliche Schärfe.
Wenn Sie es noch schärfer mögen, ist dies der Zeitpunkt, um den optionalen Cayennepfeffer unterzurühren. Beginnen Sie mit einer kleinen Menge und erhöhen Sie sie nach Geschmack. Für eine frische, kräuterige Note fügen Sie nun optional die gehackten Korianderblättchen hinzu. Koriander hat ein sehr markantes Aroma, daher ist es ratsam, mit einer kleinen Menge zu beginnen, falls Sie unsicher sind, ob er Ihnen zusagt.
Vermischen Sie alle hinzugefügten Zutaten gründlich, damit sie sich gleichmäßig in der Salsa verteilen. Das Abschmecken ist ein entscheidender Schritt, um sicherzustellen, dass die Salsa perfekt ausbalanciert ist. Die Kombination aus Süße, Säure, Schärfe und Würze sollte harmonisch miteinander spielen. Nehmen Sie sich Zeit für diesen Schritt, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.
Schritt 5: Abfüllen in sterilisierte Gläser
Der letzte und entscheidende Schritt für die Haltbarkeit ist das heiße Abfüllen der Salsa in sorgfältig sterilisierte Gläser. Verwenden Sie am besten wiederverwendete Schraubgläser mit passenden Deckeln. Die Gläser müssen absolut sauber und steril sein, um eine lange Haltbarkeit zu gewährleisten. Dies kann durch Auskochen in heißem Wasser oder Sterilisieren im Backofen bei etwa 100°C für mindestens 10 Minuten erreicht werden. Auch die Deckel sollten sterilisiert werden, um eine luftdichte Versiegelung zu ermöglichen.
Füllen Sie die heiße Salsa sofort nach dem Kochen randvoll in die sterilisierten Gläser. Achten Sie darauf, dass so wenig Luft wie möglich im Glas verbleibt. Die heiße Masse hilft, die Gläser zusätzlich zu sterilisieren und eine Vakuumversiegelung zu fördern, wenn die Deckel fest verschlossen werden. Drehen Sie die verschlossenen Gläser nach dem Befüllen kurz auf den Kopf und stellen Sie sie dann wieder richtig herum hin. Dies unterstützt den Vakuumisierungsprozess und hilft, den Deckel fest auf dem Glas zu halten.
Lassen Sie die gefüllten Gläser nun vollständig abkühlen. Bei sauberer Arbeitsweise und richtiger Sterilisation können diese Gläser ungekühlt an einem kühlen, dunklen Ort für mehrere Wochen bis Monate haltbar sein. Die heiße Abfüllung ist ein effektives Konservierungsverfahren, das die Frische und den Geschmack der Salsa über lange Zeit bewahrt.
Schritt 6: Haltbarkeit und Lagerung
Die selbstgemachte Salsa ist, wenn sie korrekt in sterilisierte Gläser abgefüllt und luftdicht verschlossen wurde, erstaunlich lange haltbar. An einem kühlen und dunklen Ort, wie zum Beispiel im Keller oder in einer Speisekammer, kann sie problemlos mehrere Wochen bis Monate aufbewahrt werden. Dies macht sie zu einem idealen Vorrat für alle Gelegenheiten, wenn Sie spontan Lust auf eine hausgemachte Sauce haben.
Die Kombination aus Säure durch den Essig und der Hitzebehandlung beim Abfüllen schafft eine konservierende Wirkung, die das Wachstum von Mikroorganismen hemmt. Achten Sie darauf, dass die Gläser immer geschlossen und intakt sind. Sollten Sie nach dem Öffnen eine größere Menge produzieren, die Sie länger aufbewahren möchten, können Sie die Salsa zusätzlich einkochen, um die Haltbarkeit weiter zu verlängern. Dies ist besonders empfehlenswert, wenn Sie sie für den Wintervorrat planen.
Im Gegensatz zu industriell hergestellten Produkten enthält Ihre Salsa keine künstlichen Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker. Sie können sich also sicher sein, dass Sie ein gesundes und naturbelassenes Produkt genießen, das mit Liebe und Sorgfalt hergestellt wurde. Die Lagerung ist denkbar einfach und erfordert keine speziellen Bedingungen außer Kühle und Dunkelheit.
Profi-Tipps für Salsa Rezept Vorrat
Intensiver Röstaromen: Für eine tiefere Geschmacksnote braten Sie die Tomatenwürfel ruhig etwas länger an, bis sie deutliche Röststellen entwickeln. Dies entzieht ihnen überschüssige Flüssigkeit und intensiviert das Tomatenaroma.
Balance der Säure: Wenn Sie den Essiggeschmack als zu dominant empfinden, können Sie ihn leicht reduzieren oder durch eine mildere Essigsorte wie weißen Balsamico ersetzen. Eine kleine Prise Zucker oder Honig kann ebenfalls helfen, die Säure auszugleichen, sollte aber sparsam dosiert werden, um den natürlichen Geschmack nicht zu überdecken.
Die richtige Chili-Wahl: Experimentieren Sie mit verschiedenen Chilisorten, um die gewünschte Schärfe und auch Aromenvielfalt zu erzielen. Jalapeños sind gut für eine moderate Schärfe, während Habaneros oder Scotch Bonnets für echte Feuerzungen gedacht sind. Denken Sie daran, dass die Kerne und Trennwände den größten Teil der Schärfe enthalten.
Konsistenz nach Wunsch: Wenn Sie eine gröbere Salsa bevorzugen, können Sie die Zutaten einfach nur grob hacken. Für eine feinere Textur empfiehlt es sich, die Mischung nach dem Kochen kurz mit einem Pürierstab zu bearbeiten, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Achten Sie darauf, nicht zu lange zu pürieren, um eine matschige Konsistenz zu vermeiden.
Kräuter-Frischekick: Frische Kräuter wie Koriander oder Petersilie sollten erst kurz vor dem Servieren oder ganz am Ende der Zubereitung hinzugefügt werden. So behalten sie ihre leuchtende Farbe und ihr frisches Aroma. Getrocknete Kräuter können hingegen mitgekocht werden, um ihr Aroma voll zu entfalten.
Serviervorschläge für Salsa Rezept Vorrat
Dekoration
Geben Sie der Salsa auf dem Teller den letzten Schliff durch eine ansprechende Dekoration. Frische Korianderblätter, ein paar feine Ringe von roter Zwiebel oder ein paar Chilischeiben können das Erscheinungsbild aufwerten. Ein kleiner Klecks saure Sahne oder ein Löffel Guacamole passen ebenfalls hervorragend und sorgen für einen farblichen Kontrast.
Beilagen
Klassischerweise wird Salsa mit Tortilla-Chips serviert, aber auch hausgemachte Kartoffel- oder Gemüschips sind eine köstliche Alternative. Sie eignet sich wunderbar als Dip für Nachos, Quesadillas oder Fajitas. Auch zu Gegrilltem wie Fleisch, Fisch oder Gemüsespießen passt die scharfe Sauce hervorragend und verleiht eine fruchtig-würzige Komponente.
Kreative Servierideen
Verwenden Sie die Salsa als Basis für andere Gerichte. Sie kann als würzige Grundlage für Chili con Carne dienen, zu Empanadas gereicht werden oder sogar als raffinierte Zutat in Nudelsoßen oder Eintöpfen. Auch für Bruschetta oder als Topping für Tacos und Burritos ist sie eine ausgezeichnete Wahl.
Vorbereitung & Aufbewahrung
Reste aufbewahren
Sollten Sie nach dem Öffnen noch Salsa übrig haben, bewahren Sie diese in einem sauberen, luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. So bleibt sie noch mehrere Tage frisch und behält ihr Aroma. Achten Sie darauf, immer einen sauberen Löffel zu verwenden, um eine Kontamination zu vermeiden und die Haltbarkeit zu verlängern.
Einfrieren
Für eine noch längere Aufbewahrung kann die Salsa auch eingefroren werden. Füllen Sie sie dazu in gefriergeeignete Behälter oder wiederverschließbare Beutel. Bedenken Sie, dass die Textur nach dem Auftauen leicht wässrig werden kann, da die Tomatenzellen durch den Gefrierprozess aufbrechen. Das Aroma bleibt jedoch in der Regel gut erhalten.
Aufwärmen
Wenn Sie die Salsa erwärmen möchten, können Sie dies schonend in einem Topf bei niedriger Hitze tun oder kurz in der Mikrowelle. Achten Sie darauf, dass sie nicht überhitzt, um die frischen Aromen zu bewahren. Eingefrorene Salsa sollte langsam im Kühlschrank aufgetaut und dann erst erwärmt werden, um die Textur so gut wie möglich zu erhalten.
Häufig gestellte Fragen
- Kann ich für dieses Salsa-Rezept auch stückige Tomaten aus der Dose verwenden, wenn gerade keine frischen Tomaten verfügbar sind?
Ja, das ist prinzipiell möglich. Wenn Sie stückige Tomaten aus der Dose verwenden, erzielen Sie ebenfalls ein gutes Ergebnis, auch wenn die Frische der frischen Tomaten leicht verloren geht. Achten Sie darauf, qualitativ hochwertige Tomaten auszuwählen und gegebenenfalls die Kochzeit etwas zu verkürzen, da diese bereits vorgegart sind. Eventuell müssen Sie die Konsistenz durch längeres Köcheln oder leichtes Pürieren anpassen, um die gewünschte Saucen-Textur zu erreichen.
- Meine Salsa ist nach dem Kochen zu flüssig. Haben Sie Tipps, wie ich sie eindicken kann, ohne die Haltbarkeit zu beeinträchtigen?
Sollte Ihre Salsa zu flüssig sein, gibt es mehrere Möglichkeiten, sie einzudicken. Sie können die Masse einfach länger bei offener Lücke köcheln lassen, um überschüssige Flüssigkeit zu verdampfen. Eine weitere Option ist die Zugabe eines Bindemittels wie Speisestärke, die Sie mit etwas kaltem Wasser anrühren und dann unter die köchelnde Salsa rühren, bis sie eindickt. Beachten Sie jedoch, dass die Zugabe von Speisestärke die Haltbarkeit im Vergleich zum reinen Einkochen leicht verkürzen kann. Für maximale Haltbarkeit ist es besser, die Salsa ohne zusätzliche Bindemittel einzukochen und erst nach dem Öffnen bei Bedarf nachzudicken.
- Wie lange ist die selbstgemachte Salsa haltbar, wenn sie richtig abgefüllt wurde, und welche Rolle spielt der Essig dabei?
Bei korrekter Zubereitung und sterilisation der Gläser ist die heiße abgefüllte Salsa ungekühlt mehrere Wochen, oft sogar Monate, haltbar. Der Essig spielt hierbei eine entscheidende Rolle: Seine Säure wirkt konservierend, indem sie das Wachstum von schädlichen Bakterien und Mikroorganismen hemmt. Er trägt somit maßgeblich zur Verlängerung der Haltbarkeit bei und verleiht der Salsa gleichzeitig eine angenehme Säure. Die Kombination aus Säure und der Hitzebehandlung beim Abfüllen ist der Schlüssel zur langen Haltbarkeit.
Scharfe Salsa selber machen auf Vorrat
Dieses Salsa-Rezept spart gleich mehrfach Müll. Die würzige Sauce enthält weder unerwünschte Konservierungsstoffe noch Geschmacksverstärker, und es entsteht kein neuer Glasmüll (weil vorhandene Schraubgläser einfach wiederverwendet werden können). Außerdem lassen sich in einem Salsa-Vorrat die vielen wertvollen Früchte, die im Sommer häufig alle auf einmal reifen, effizient und lecker verarbeiten.
- 1,2 kg Tomaten
- 5 Knoblauchzehen (oder
- 5 TL einer haltbaren Knoblauch-Würzpaste)
- 2-3 rote Zwiebeln (je nach Größe)
- 3-4 grüne Chilischoten (je nachdem, wie scharf du es magst)
- 100 ml Olivenöl
- 100 ml Apfelessig
- 2 EL Rauchpaprika (geräuchertes Paprikapulver)
- 2 EL Kreuzkümmel (Kumin)
- Salz
- Pfeffer
- Optional: 2 EL Zucker
- Optional: 1 TL Cayennepfeffer
- Optional: 1 Bund Koriander
- 1Tomaten waschen und klein würfeln. Knoblauch und Zwiebeln schälen, und ebenfalls klein würfeln. Chilischoten in feine Ringe schneiden.
- 2Etwas Öl in einem Topf erhitzen. Einen Teil der Tomatenwürfel darin scharf anbraten, bis leichte Röstaromen aufsteigen. Mit etwas Zucker geht das Bräunen noch besser, ist aber nicht zwingend notwendig.
- 3Das restliche Öl und Gemüse hinzugeben und alles glasig dünsten.
- 4Essig und Gewürze dazugeben. Etwa fünf Minuten lang mit geschlossenem Deckel köcheln lassen, bis die Tomatenwürfel zerfallen sind. Bei Bedarf mit einem Pürierstab nachhelfen.
- 5Kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Optional Cayennepfeffer und gehackte Korianderblättchen unterrühren.
- 6Die Sauce noch heiß in sterilisierte Gläser abfüllen und sofort verschließen.
Keywords: Salsa, Scharfe Sauce, Vorrat, Tomaten, Chili, Hausgemacht
