▷ 1001 + Ideen, wie Sie einen leckeren Hummus selber machen

cremiger hummus

Selbstgemachter Hummus ist nicht nur gesund, sondern auch ein Geschmackserlebnis, das seinesgleichen sucht! Entdecke die Kunst des perfekten Dips und überrasche deine Gäste mit einer Kreation, die jede Fertigvariante aus dem Supermarkt hinter sich lässt. Tauche ein in die Welt der cremigen Köstlichkeit und finde heraus, wie du sie ganz einfach und doch auf höchstem Niveau selbst zubereiten kannst.

Dieser cremige Hummus ist nicht nur ein einfacher Aufstrich, sondern ein wahres kulinarisches Abenteuer, das mit jedem Löffel neue Geschmackshorizonte eröffnet. Die Kombination aus zarten Kichererbsen, feinstem Tahin und einer Prise Magie verspricht ein Erlebnis, das du so schnell nicht vergessen wirst. Begib dich mit mir auf eine Reise, die deine Geschmacksknospen auf eine neue Ebene katapultieren wird.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Seidige Cremigkeit: Das Ergebnis ist ein Hummus von einer Textur, die so glatt und luxuriös ist, dass sie fast auf der Zunge zergeht. Kein Korn bleibt unangenehm spürbar, nur pure Genuss.
  • Tiefgründiger Geschmack: Durch die sorgfältige Auswahl und Zubereitung der Zutaten entfaltet sich ein komplexes Aroma von nussigem Sesam, erdigem Kreuzkümmel und erfrischender Zitrone, das lange nachklingt.
  • Vielseitiger Allrounder: Ob als Dip zu Gemüse, Brotaufstrich oder Beilage – dieser Hummus passt zu unzähligen Gerichten und verleiht ihnen eine besondere Note. Er ist der Star jeder Vorspeisenplatte.
  • Einfache Perfektion: Trotz seiner Raffinesse ist dieses Rezept überraschend einfach nachzumachen. Mit den richtigen Schritten und Tipps gelingt dir ein Hummus, der in jeder Hinsicht überzeugt, auch ohne professionelle Küchengeräte.
  • Gesund & Nährreich: Voller Proteine und Ballaststoffe aus Kichererbsen und gesunden Fetten aus Tahin und Olivenöl ist dieser Hummus eine nahrhafte und sättigende Wahl für jede Gelegenheit. Er ist ein Beweis dafür, dass gesundes Essen auch unglaublich köstlich sein kann.

Zutaten, die du brauchst

Die Qualität der Zutaten ist beim Hummus von entscheidender Bedeutung. Sie sind das Fundament für den unvergleichlichen Geschmack und die samtige Konsistenz, die diesen Dip so besonders macht. Scheue dich nicht, in hochwertige Produkte zu investieren, denn sie machen den Unterschied zwischen einem guten und einem herausragenden Hummus.

cremiger hummus

  • getrocknete Kichererbsen: 250 g für eine tiefere Geschmacksentwicklung und bessere Textur.
  • gutes Tahin (Sesampaste): ca. 150 g, achte auf 100 % geschälten Sesam für Cremigkeit.
  • frische Zitronen: Saft von 1-2 Stück, für die nötige Säure und Frische.
  • frischer Knoblauch: 1-2 Zehen, je nach gewünschter Intensität.
  • Natron: ½ Teelöffel für das Kochwasser, um die Kichererbsen butterweich zu machen.
  • ganze Kreuzkümmelsamen: 1 Teelöffel, frisch geröstet und gemahlen für maximales Aroma.
  • feines Meersalz: ca. 1 Teelöffel, zum Abschmecken.
  • Eiswürfel: eine Handvoll, für das entscheidende eiskalte Wasser zur Emulgierung.
  • gutes natives Olivenöl extra: zum Servieren und für den letzten Schliff.
  • Paprikapulver (optional): geräuchert oder edelsüß, zur Garnitur.

Die genauen Mengenangaben und weitere Details zur Zubereitung findest du in der detaillierten Rezeptkarte am Ende dieses Artikels, aber die Auswahl der richtigen Komponenten ist der erste Schritt zur Perfektion.

Variationen

Sobald du die Kunst des klassischen cremigen Hummus gemeistert hast, eröffnet sich dir eine Welt voller kreativer Möglichkeiten. Lass deiner Fantasie freien Lauf und gestalte deinen Hummus immer wieder neu, passend zu jedem Anlass und Geschmack.

Veganer Genuss: Für eine rein pflanzliche Variante ist dieser Hummus bereits perfekt geeignet. Doch du kannst ihn weiter verfeinern, indem du geröstete rote Paprika mitpürierst. Das verleiht ihm eine süßlich-rauchige Note und eine wunderschöne Farbe. Alternativ eignet sich auch pürierte Avocado für eine extra cremige, grüne Variante, die sich hervorragend als Vorspeise eignet.

Low-Carb-Twist: Ersetze einen Teil der Kichererbsen durch gekochten Blumenkohl oder Zucchini. Diese Gemüsesorten sorgen für eine ähnliche Konsistenz, reduzieren aber den Kohlenhydratgehalt erheblich. Achte darauf, das Gemüse gut abtropfen zu lassen, bevor du es verarbeitest, um die Konsistenz nicht zu wässrig zu machen. Ein paar geröstete Pinienkerne obendrauf geben einen tollen Biss.

Aromatisches Feuerwerk: Integriere scharfe Elemente für einen aufregenden Kick. Ein paar Chilischoten, mit den Kernen entfernt und grob gehackt, oder eine Prise Cayennepfeffer verleihen deinem Hummus eine angenehme Schärfe. Auch eine kleine Menge Chipotle-Chilis in Adobo-Sauce kann eine köstliche rauchige Tiefe hinzufügen. Diese Variante passt hervorragend zu abendlichen Mahlzeiten.

Wie man cremiger hummus zubereitet

Die Zubereitung von wirklich cremigem Hummus erfordert Sorgfalt und die richtige Technik, aber das Ergebnis ist jede Mühe wert. Folge diesen Schritten, um ein unvergleichliches Geschmackserlebnis zu kreieren.

Schritt 1: Die Kichererbsen vorbereiten – Der Grundstein für Cremigkeit

Beginne mit hochwertigen getrockneten Kichererbsen. Weiche sie mindestens 8 Stunden, am besten über Nacht, in reichlich Wasser ein. Dies ist der erste entscheidende Schritt, um sie später perfekt weich zu bekommen. Verwende für das Einweichen eine große Schüssel, da die Erbsen ihr Volumen deutlich vergrößern werden.

Gib nach dem Einweichen die Erbsen in einen Topf und bedecke sie großzügig mit frischem Wasser. Füge einen halben Teelöffel Natron hinzu. Dieses unscheinbare Hausmittel ist ein wahrer Segen: Es hilft, die Pektine in den Kichererbsenschalen aufzubrechen und macht sie dadurch unglaublich zart. Koche die Kichererbsen für etwa 1 bis 1,5 Stunden, bis sie fast von selbst zerfallen. Wenn du eine Erbse zwischen deinen Fingern zerdrückst, sollte sie ohne jeglichen Widerstand zu einer weichen Masse zerfallen.

Entscheidend für die Textur ist das Schälen. Nach dem Kochen, gib die warmen Kichererbsen in eine Schüssel mit kaltem Wasser und reibe sie sanft zwischen deinen Händen. Die Schalen lösen sich mühelos und schwimmen an der Oberfläche. Schöpfe sie vorsichtig ab. Dieser Prozess mag anfangs mühsam erscheinen, ist aber unerlässlich für eine wirklich seidige Konsistenz.

Schritt 2: Die Tahin-Basis – Die Seele des Hummus

Gib nun das Tahin, die grob gehackten und in Zitronensaft eingelegten Knoblauchzehen und den frisch gepressten Zitronensaft in einen leistungsstarken Mixer. Lasse alles für etwa eine Minute pürieren. Die Masse wird sich zunächst verändern, möglicherweise krümelig und fest werden, fast wie ein Teig. Dies ist ein normaler Schritt im Prozess und kein Grund zur Sorge.

Die Einlage des Knoblauchs in Zitronensaft für etwa 10 Minuten hat eine magische Wirkung. Sie nimmt dem Knoblauch die aggressive Schärfe, behält aber sein volles, wunderbares Aroma. Dies ist ein kleiner Trick, der einen großen Unterschied im finalen Geschmack macht und Bitterkeit vermeidet.

Das verwendete Tahin spielt eine Schlüsselrolle. Achte auf ein helles Tahin aus 100 % geschältem Sesam. Es sollte eine flüssige, sämige Konsistenz haben und angenehm nussig riechen, frei von jeglicher Bitterkeit. Billiges oder zu stark geröstetes Tahin ist oft der Grund für einen unangenehmen Geschmack und kann den gesamten Hummus ungenießbar machen.

Schritt 3: Die Magie des Eiswassers – Für ultimative Cremigkeit

Lasse den Mixer weiterhin laufen und beginne nun, das eiskalte Wasser langsam und in einem dünnen Strahl hinzuzufügen. Beobachte fasziniert, wie sich die Paste vor deinen Augen verwandelt. Sie wird heller, geschmeidiger und entwickelt eine unglaubliche, fast fluffige Cremigkeit. Füge nicht mehr Wasser hinzu, als nötig ist, um die gewünschte Konsistenz zu erreichen, die an eine dicke, luxuriöse Mayonnaise erinnern sollte.

Das eiskalte Wasser ist kein Zufallsprodukt, sondern ein bewusst eingesetzter Faktor für die perfekte Emulsion. Die Kälte sorgt dafür, dass sich das Tahin und die anderen Zutaten optimal verbinden, ohne zu erwärmen. Dieser Prozess verhindert, dass sich Öl und Wasser später trennen und sorgt für eine stabile, helle und wunderbar cremige Konsistenz, die man sonst nur aus Restaurants kennt.

Wenn dein Mixer nicht über die allerhöchste Leistung verfügt und der Hummus am Ende doch noch leicht körnig erscheinen sollte, gibt es einen einfachen Trick. Streiche die fertige Masse nach dem Pürieren durch ein feines Haarsieb. Dieser zusätzliche Schritt mag zwar etwas Zeit kosten, aber das Ergebnis ist eine seidenglatte Textur, die den Hummus auf ein neues Level hebt.

Schritt 4: Kichererbsen und Gewürze hinzufügen – Die Aromen vereinen sich

Nun ist es an der Zeit, die vorbereiteten, geschälten Kichererbsen sowie die Gewürze – Salz und frisch gemahlenen Kreuzkümmel – in den Mixer zu geben. Erhöhe die Geschwindigkeit des Mixers auf die höchste Stufe und lasse ihn ausgiebig laufen, keinesfalls nur für wenige Sekunden.

Gib dem Mixer mindestens 3 bis 5 Minuten Zeit, um die Masse gründlich zu pürieren. Der Hummus wird mit jeder Minute feiner und homogener. Sollte die Konsistenz zu fest werden, kannst du jederzeit noch einen Esslöffel Eiswasser hinzufügen, um die gewünschte Geschmeidigkeit wiederherzustellen. Geduld ist hier der Schlüssel zum Erfolg.

Röste die ganzen Kreuzkümmelsamen vor dem Mahlen kurz in einer trockenen Pfanne an, bis sie duften. Das frisch gemahlene Aroma ist um Welten intensiver und komplexer als das von vorgemahlenem Pulver und verleiht dem Hummus eine wunderbare Tiefe.

Schritt 5: Abschmecken, Ruhen lassen und Servieren

Schmecke den Hummus nun sorgfältig ab. Fehlt noch etwas Salz? Sollte er noch etwas mehr Säure vertragen? Sei hierbei vorsichtig und füge Salz und Zitronensaft nur nach und nach hinzu, bis der perfekte Geschmack erreicht ist. Überwürzen vermeidest du so am besten.

Sobald der Geschmack vollendet ist, fülle den Hummus in eine Schale oder ein ansprechendes Gefäß. Lasse ihn nun für mindestens 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen. Diese Ruhezeit ist entscheidend, damit sich die Aromen harmonisch verbinden und entfalten können. Das Endergebnis wird dich begeistern.

Für die perfekte Präsentation kannst du eine kleine Vertiefung in die Oberfläche des Hummus ziehen, indem du mit der Rückseite eines Löffels eine kreisförmige Bewegung von innen nach außen machst. Diese Mulde ist wie geschaffen, um dein bestes Olivenöl darin aufzufangen. Ein großzügiger Schuss hochwertiges Olivenöl, eine Prise geräuchertes Paprikapulver und vielleicht ein paar ganze Kichererbsen in der Mitte – und dein Hummus sieht aus wie frisch aus einem Gourmet-Restaurant.

Profi-Tipps für cremiger hummus

Um deinen Hummus auf das nächste Level zu heben, beachte diese Expertenratschläge. Sie sind das Ergebnis jahrelanger Erfahrung und zahlreicher Experimente.

  • Das Tahin-Geheimnis: Achte penibel auf die Qualität deines Tahins. Helles Tahin aus geschälten äthiopischen Humera-Sesamsamen bietet eine fast süßliche, nussige Note ohne jede Bitterkeit. Marken wie „Al-Yaman“ oder „Belazu“ sind oft eine sichere Wahl. Es ist zwar teurer, aber der Unterschied zum klassischen Hummus ist enorm.
  • Die Textur-Frage im Hochleistungsmixer: Während ein Standard-Food-Processor gute Arbeit leistet, ist ein Hochleistungsmixer wie ein Vitamix oder Blendtec der Schlüssel zu einer unfassbar seidigen und fast fluffigen Konsistenz. Er pulverisiert die Kichererbsenschalen und emulgiert die Zutaten zu einer Perfektion, die von Hand kaum erreichbar ist.
  • Veredelung über das Klassische hinaus: Verleihe deinem Hummus eine besondere Note. Sumach sorgt für leuchtende Farbe und zitronige Säure. Za’atar, eine Mischung aus Thymian, Sesam und Sumach, verleiht eine würzige Tiefe. Geröstete Pinienkerne bieten einen buttrigen Crunch, und frische Minze setzt unerwartete Frischeakzente.
  • Gerösteter Knoblauch für sanfte Süße: Wenn dir roher Knoblauch zu intensiv ist, probiere gerösteten Knoblauch. Halbiere eine Knoblauchknolle, beträufle sie mit Olivenöl, wickle sie in Alufolie und backe sie bei 200 °C für 30-40 Minuten. Die weichen Zehen werden dann einfach aus der Schale gedrückt und verleihen eine süßlich-karamellisierte Note.
  • Die richtige Temperatur: Viele schwören auf lauwarmen Hummus. Direkt nach der Zubereitung, wenn die Kichererbsen noch warm sind, ist die Textur am cremigsten und die Aromen am intensivsten. Diese Art der Servierung ist im Nahen Osten sehr verbreitet und offenbart eine neue Geschmacksebene.

Serviervorschläge für cremiger hummus

Dekoration

Die Optik spielt eine große Rolle. Eine ansprechende Dekoration macht den Hummus noch einladender. Beträufle ihn großzügig mit hochwertigem nativem Olivenöl extra. Eine Prise geräuchertes Paprikapulver sorgt für Farbe und Tiefe. Ganze Kichererbsen, geröstete Pinienkerne oder gehackte frische Kräuter wie Petersilie oder Minze runden das Bild ab.

Beilagen

Hummus ist ein wahrer Verwandlungskünstler und passt zu einer Vielzahl von Beilagen. Klassisches Fladenbrot, warm oder geröstet, ist ein Muss. Aber auch Gemüsesticks aus Karotte, Gurke, Paprika und Sellerie sind eine gesunde und erfrischende Ergänzung. Gegrillte Halloumi-Streifen oder knusprige Falafelbällchen verleihen der Mahlzeit eine orientalische Note. Geröstete Blumenkohlröschen sind eine wunderbare Low-Carb-Alternative.

Kreative Servierideen

Für besondere Anlässe kannst du den Hummus in kleinen Weckgläsern oder Schälchen servieren. Eine Schicht Hummus, darauf eine zweite, andersfarbige Hummus-Variante (z.B. mit Rote Bete), garniert mit Granatapfelkernen, bietet einen visuellen und geschmacklichen Genuss. Kleine Spieße mit Oliven und Cherrytomaten auf dem Hummus sind ebenfalls ein Hingucker. Entdecke die unendlichen Möglichkeiten, die dieser vielseitige Dip bietet.

Vorbereitung & Aufbewahrung

Reste aufbewahren

Selbstgemachter Hummus ohne Konservierungsstoffe ist im Kühlschrank idealerweise in einem luftdichten Behälter aufgehoben. Gieße eine dünne Schicht Olivenöl über die Oberfläche, bevor du den Deckel schließt. Dieses Öl bildet eine Schutzbarriere, die Austrocknung und Oxidation verhindert und die Haltbarkeit verlängert.

Die Haltbarkeit im Kühlschrank beträgt in der Regel 3 bis 4 Tage. Achte stets darauf, einen sauberen Löffel zu verwenden, um den Hummus zu entnehmen. Jede Verunreinigung kann den schnellen Verderb fördern. Frische ist hier das oberste Gebot.

Wenn du Reste für die nächste Woche aufbewahren möchtest, ist die richtige Lagerung entscheidend für die Qualität und Sicherheit. Die Olivenöl-Schicht ist dabei dein bester Freund, um die Frische zu bewahren.

Einfrieren

Das Einfrieren von Hummus ist möglich, aber nicht ideal für die Textur. Beim Auftauen kann er leicht an Cremigkeit verlieren und etwas wässrig werden. Wenn du ihn dennoch einfrieren möchtest, verpacke ihn portionsweise in gefriergeeigneten Behältern oder Gefrierbeuteln.

Versuche, so viel Luft wie möglich aus den Gefrierbeuteln zu entfernen, um Gefrierbrand zu vermeiden. Beschrifte die Behälter mit dem Einfrierdatum, damit du immer den Überblick behältst.

Bedenke, dass die Konsistenz nach dem Auftauen anders sein kann. Eventuell musst du ihn nach dem Auftauen kurz im Mixer oder mit einem Schneebesen aufschlagen, um die ursprüngliche Cremigkeit wiederherzustellen.

Aufwärmen

Wenn du deinen Hummus aufwärmen möchtest, tue dies schonend. Du kannst ihn leicht in der Mikrowelle erwärmen, aber rühre ihn zwischendurch immer wieder um, damit er gleichmäßig warm wird und nicht anbrennt. Vermeide zu hohe Temperaturen.

Alternativ kannst du ihn auch vorsichtig auf dem Herd in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze erwärmen. Auch hier ist ständiges Rühren wichtig. Achte darauf, dass der Hummus nicht kocht, da dies die Textur beeinträchtigen kann.

Am besten schmeckt Hummus, wenn er Zimmertemperatur hat oder leicht lauwarm ist. Wenn du ihn aus dem Kühlschrank nimmst, lass ihn einfach einige Zeit draußen stehen, bevor du ihn servierst. Das ist oft die beste Methode, um seinen vollen Geschmack und seine cremige Konsistenz zu genießen.

Häufig gestellte Fragen

  1. Warum wird mein Hummus bitter, selbst wenn ich auf gute Zutaten achte?

    Die Bitterkeit im Hummus hat meist zwei Hauptursachen, die oft übersehen werden. Erstens spielt die Qualität des Tahins eine absolut entscheidende Rolle; minderwertiges Tahin, das aus ungeschältem oder zu stark geröstetem Sesam hergestellt wurde, ist fast immer der Schuldige. Achte auf helles Tahin aus geschälten Samen. Zweitens kann der Keim im Inneren der Knoblauchzehe für eine unangenehme Bitterkeit und Schärfe sorgen, besonders bei älterem Knoblauch. Entferne diesen grünen Keim immer sorgfältig. Der von mir beschriebene Trick, den Knoblauch kurz in Zitronensaft zu legen, hilft ebenfalls, aggressive Aromen zu mildern.

  2. Meine Kichererbsen bleiben hart, selbst nach langer Kochzeit. Was mache ich falsch?

    Das Problem der nicht weich werdenden Kichererbsen liegt oft an der Wasserqualität oder am Kochprozess selbst. Hartes, kalkhaltiges Wasser kann die Kichererbsen am Aufquellen und Weichwerden hindern. Der im Rezept erwähnte halbe Teelöffel Natron im Kochwasser ist hierbei nicht optional, sondern essenziell. Natron erhöht den pH-Wert des Wassers und bricht die Pektine in den Zellwänden der Kichererbsen auf, was sie unglaublich zart macht. Stelle sicher, dass die Kichererbsen nach dem Einweichen gut abgespült und mit ausreichend frischem Wasser und Natron gekocht werden. Sie sollten so weich sein, dass sie fast von selbst zerfallen.

  3. Wie erreiche ich diese unglaublich luftige und seidige Konsistenz, die man oft im Restaurant sieht?

    Die Geheimnisse hinter der perfekten, luftigen Konsistenz sind eine Kombination aus mehreren Faktoren, die wir sorgfältig im Rezept integriert haben. Erstens ist das Schälen der Kichererbsen unerlässlich; die kleinen Häutchen sind faserig und stören die Glätte. Zweitens ist das Pürieren mit eiskaltem Wasser der entscheidende Schritt für eine stabile, helle und cremige Emulsion. Die Kälte verhindert, dass das Tahin durch die Reibung im Mixer zu warm wird und eine schwere Konsistenz annimmt. Drittens ist die Zubereitungszeit im Mixer wichtig – gib ihm genügend Zeit, die Zutaten fein zu mahlen. Für die ultimative Seidigkeit, insbesondere mit weniger leistungsstarken Geräten, kann das Passieren der Masse durch ein feines Sieb am Ende einen enormen Unterschied machen.

Cremiger Hummus, der wirklich JEDES MAL gelingt

Cremiger Hummus, der wirklich JEDES MAL gelingt
4.8 from 782 reviews

Entdecke die Kunst des perfekten Dips und überrasche deine Gäste mit diesem cremigen, selbstgemachten Hummus, der garantiert gelingt. Ein Geschmackserlebnis für jede Gelegenheit!

  • Author: SANSA
  • Prep Time: 20 Minuten (plus Einweichzeit)
  • Cook Time: 90 Minuten
  • Total Time: 2 Stunden 50 Minuten (plus Einweichzeit)
  • Yield: ca. 500-600 g Portionen 1x
Cremiger Hummus, der wirklich JEDES MAL gelingt
Ingredients
Scale
  • 250 g getrocknete Kichererbsen
  • ca. 150 g gutes Tahin (Sesampaste)
  • Saft von 1-2 frischen Zitronen (ca. 80 ml)
  • 1-2 frische Knoblauchzehen
  • 1 Teelöffel ganze Kreuzkümmelsamen
  • ca. 1 Teelöffel feines Meersalz
  • Eine Handvoll Eiswürfel
  • Gutes Olivenöl und Paprikapulver zum Servieren
Instructions
  1. 1Kichererbsen mindestens 8 Stunden, am besten über Nacht, in reichlich Wasser einweichen.
  2. 2Kichererbsen abgießen, mit frischem Wasser bedecken und einen halben Teelöffel Natron hinzufügen. Ca. 1 bis 1,5 Stunden kochen, bis sie sehr weich sind.
  3. 3Gekochte Kichererbsen abgießen, aber etwas Kochwasser auffangen. Kleine Häutchen der Erbsen entfernen (zwischen den Händen reiben und abschöpfen).
  4. 4Knoblauchzehen grob hacken und für 10 Minuten in den Zitronensaft legen, um die Schärfe zu mildern.
  5. 5Kreuzkümmelsamen in einer trockenen Pfanne kurz anrösten und frisch im Mörser mahlen.
  6. 6In einem leistungsstarken Mixer Tahin, den vorbereiteten Zitronensaft mit Knoblauch und den gemahlenen Kreuzkümmel pürieren.
  7. 7Unter laufendem Mixer langsam schluckweise eiskaltes Wasser hinzufügen, bis eine cremige, dickflüssige Masse entsteht (ähnlich wie dicke Mayonnaise).
  8. 8Die geschälten Kichererbsen und Salz hinzufügen. Mindestens 3 bis 5 Minuten auf höchster Stufe pürieren, bis eine sehr feine Textur entsteht. Bei Bedarf noch etwas Eiswasser hinzufügen.
  9. 9Zum Servieren Hummus in eine flache Schale geben, mit Olivenöl beträufeln und mit Paprikapulver bestreuen.
  10. 10Mindestens 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen, damit sich die Aromen verbinden.
Notes
Für eine extra seidige Textur kann die fertige Masse durch ein feines Sieb gestrichen werden, besonders bei schwächeren Mixern. Das Entfernen der Kichererbsen-Häutchen ist entscheidend für die Cremigkeit.
Nutrition
Category: Dinner Method: Backen Cuisine: German Diet: Vegetarisch
Serving Size: ca. 25-30 g Portion Calories: 150 kcal Sugar: 2g Sodium: 200mg Fat: 8g Saturated Fat: 1g Carbohydrates: 15g Fiber: 5g Protein: 6g Cholesterol: 0mg

Keywords: Hummus, Dip, Aufstrich, Kichererbsen, Tahin, vegetarisch, einfach, cremig

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