Striezel Rezept
Gibt es etwas Tröstlicheres als den Duft von frischem, warmem Gebäck, das gerade aus der Küche strömt? Unser traditionelles Striezel Rezept bringt genau diese wohlige Atmosphäre direkt an deinen heimischen Frühstückstisch oder zum gemütlichen Kaffeeklatsch am Nachmittag.
Die Kombination aus einer luftigen Textur und der feinen Süße macht diese Leckerei zu einem absoluten Favoriten für die ganze Familie. Selbst wenn du kein Profibäcker bist, wirst du mit dieser einfachen Anleitung im Handumdrehen goldbraune Ergebnisse erzielen, die jeden Gast begeistern werden.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Einfache Zubereitung: Mit einer kurzen Knetzeit und schnellen Backschritten ist dieses Rezept ideal für alle, die unkomplizierten Genuss suchen.
- Wandelbare Zutaten: Die Basis aus Buttermilch und Mehl lässt sich perfekt mit Gewürzen wie Zimt oder Zitrone verfeinern.
- Unwiderstehlicher Geschmack: Durch das kurze Ausbacken im heißen Öl erhalten die Striezel eine wunderbar knusprige Hülle bei einem fluffigen Kern.
- Perfekt für Gäste: Diese kleinen Gebäckstücke sehen auf jeder Kaffeetafel besonders einladend aus und lassen sich wunderbar vorbereiten.
- Traditioneller Genuss: Es ist eine nostalgische Süßspeise, die Kindheitserinnerungen wachruft und perfekt zu unseren Nachspeisen passt.
Zutaten, die du brauchst
Für dieses köstliche Gebäck kommt es vor allem auf die Qualität deiner Grundzutaten an, damit der Teig besonders geschmeidig wird. Achte darauf, dass alle Zutaten idealerweise Zimmertemperatur haben, um eine optimale Konsistenz zu gewährleisten. In der folgenden Auflistung findest du die wesentlichen Elemente, die deinen Striezel perfekt gelingen lassen.

- buttermilch: bildet die leicht säuerliche und saftige Basis für den Teig.
- zucker: sorgt für die nötige Süße und eine schöne Bräunung beim Frittieren.
- vanillezucker: verleiht dem Gebäck ein warmes, aromatisches Duftprofil.
- ei: dient als wichtiges Bindemittel und sorgt für eine tolle Textur.
- prise salz: hebt die Süße hervor und rundet den Geschmack perfekt ab.
- backpulver: fungiert als Triebmittel und sorgt für das luftige Volumen.
- mehl: ist das Grundgerüst, das für den nötigen Halt sorgt.
- öl: ist notwendig für das Ausbacken, damit die Striezel ihre knusprige Kruste erhalten.
Die exakten Mengenangaben für dieses gelingsichere Rezept findest du in der detaillierten Übersicht am Ende unserer Anleitung.
Variationen
Die gesündere Wahl: Du kannst bei Bedarf einen Teil des Mehls durch Vollkornmehl ersetzen, um dem Gebäck mehr Ballaststoffe zu verleihen. Achte darauf, den Flüssigkeitsanteil bei Vollkornmehl leicht zu erhöhen, damit der Teig geschmeidig bleibt.
Die vegane Alternative: Ersetze das Ei einfach durch einen Esslöffel Apfelmark oder eine Banane, um den Teig zu binden. Die Buttermilch kannst du wunderbar durch eine pflanzliche Joghurtalternative mit einem Spritzer Essig ersetzen.
Kreative Gewürze: Verfeinere den Teig mit einem Hauch von abgeriebener Bio-Zitronenschale oder einem Teelöffel Zimt. Auch ein Schuss Rum im Teig kann für ein besonders festliches Aroma sorgen, das toll zu einer warmen Tasse Kaffee passt.
Wie man Striezel Rezeptzubereitet
Schritt 1: Vorbereitung des Öls
Stelle sicher, dass du einen tiefen Topf oder eine Fritteuse verwendest, um Spritzer zu vermeiden. Erhitze das neutrale Speiseöl auf etwa 170 bis 180 Grad Celsius.
Tipp: Wenn du kein Thermometer zur Hand hast, tauche einen Holzkochlöffelstiel in das Öl. Steigen kleine Bläschen auf, ist die Temperatur perfekt für das Backen der Striezel geeignet.
Schritt 2: Teigherstellung
Kombiniere die Buttermilch, den Zucker, Vanillezucker, das Ei, Mehl, Backpulver und eine Prise Salz in einer ausreichend großen Schüssel. Diese Zutaten bilden das Herzstück deines Rezeptes.
Verarbeite die Zutaten zunächst mit einem stabilen Löffel oder einem Handrührgerät. Mische nur so lange, bis ein zusammenhängender Teig entsteht und keine trockenen Mehlreste mehr sichtbar sind.
Schritt 3: Kneten für Struktur
Bestäube deine Arbeitsfläche mit der angegebenen Menge Mehl, damit der Teig nicht haften bleibt. Kippe die Masse aus der Schüssel direkt auf den bemehlten Untergrund.
Knete den Teig nun für etwa fünf Minuten mit den Handballen kräftig durch. Er sollte am Ende glatt, elastisch und angenehm weich in den Händen liegen.
Schritt 4: Ausrollen und Portionieren
Verwende ein Nudelholz, um den Teig gleichmäßig auf eine Stärke von etwa einem Zentimeter auszurollen. Eine konstante Dicke sorgt dafür, dass alle Striezel im heißen Öl gleichzeitig gar werden.
Nutze nun ein Teigrad oder ein scharfes Messer, um den Teig in gleichmäßige Rechtecke zu schneiden. Setze in jedes Teigstück mittig einen Längsschnitt, durch den du später ein Ende des Teigs ziehst.
Schritt 5: Formen der Schleifen
Greife ein Ende deines zugeschnittenen Teigstücks und ziehe es vorsichtig durch den Schlitz in der Mitte. Dies verleiht dem Gebäck die klassische Form, die man von traditionellen Striezeln kennt.
Wiederhole diesen Vorgang für alle vorbereiteten Teigstücke und lege sie auf ein bemehltes Brett. Achte darauf, dass sie sich nicht berühren, um ein Zusammenkleben vor dem Backen zu verhindern.
Schritt 6: Ausbacken im heißen Fett
Gib vorsichtig jeweils vier Striezel in das heiße Öl, ohne den Topf zu überfüllen. Zu viele Stücke auf einmal würden die Temperatur des Öls zu stark senken.
Backe die Teilchen für etwa ein bis zwei Minuten pro Seite goldbraun aus. Wende sie rechtzeitig mit einer Schaumkelle, damit sie gleichmäßig Farbe annehmen und im Inneren perfekt garen.
Lasse die fertigen Striezel kurz auf Küchenpapier abtropfen, um überschüssiges Öl zu entfernen. Wälze sie anschließend direkt im Zucker, damit dieser gut an der Oberfläche haftet.
Profi-Tipps für Striezel Rezept
Die Temperaturkontrolle: Halte das Öl während des gesamten Backvorgangs konstant heiß. Ist das Öl zu kalt, saugen sich die Striezel mit Fett voll, statt knusprig zu werden.
Geduld beim Kneten: Unterschätze niemals das Kneten, da es die Glutenstruktur aktiviert. Ein gut gekneteter Teig ist das Geheimnis für die fluffige Textur, die jeder liebt.
Frische genießen: Plane das Ausbacken so, dass die Gäste direkt am Tisch sitzen können. Frisch aus dem Fett schmecken sie unvergleichlich besser als später am Tag.
Kreative Deko: Wenn du die Striezel besonders festlich gestalten willst, kannst du neben Zucker auch eine Mischung aus Zimt und Puderzucker verwenden. Schau dir auch unsere weiteren Tipps auf Pinterest an.
Serviervorschläge für Striezel Rezept
Dekoration
Eine einfache Schicht Puderzucker ist der Klassiker, sieht aber immer wieder elegant aus. Wenn du es besonders üppig magst, kannst du zusätzlich kleine essbare Blüten oder gehackte Nüsse über die zuckrige Oberfläche streuen.
Beilagen
Zu diesem Gebäck passen eine fruchtige Marmelade oder ein klecks frische Sahne ganz hervorragend. Auch ein kühles Glas Milch oder ein kräftiger Kaffee sind die idealen Begleiter für dieses süße Erlebnis.
Kreative Servierideen
Du kannst die Striezel auch als Teil eines größeren Buffets mit anderen Vorspeisen oder süßen Leckereien kombinieren. Vielleicht schmecken sie auch in Kombination mit einem heißen Schokoladen-Dip besonders gut für einen gemütlichen Abend.
Vorbereitung & Aufbewahrung
Reste aufbewahren
Sollten Striezel übrig bleiben, bewahre sie in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur auf. Sie halten sich so etwa zwei Tage frisch, verlieren aber mit der Zeit ihre knusprige Textur.
Einfrieren
Du kannst die ausgebackenen Striezel problemlos einfrieren, nachdem sie vollständig abgekühlt sind. Lege sie dazu einfach in einen Gefrierbeutel und verbrauche sie innerhalb von zwei Monaten für ein schnelles Frühstück.
Aufwärmen
Um den frischen Geschmack wiederzuerlangen, wärme die Striezel für wenige Minuten im vorgeheizten Backofen auf. Vermeide die Mikrowelle, da der Teig sonst zäh werden kann und seine Knusprigkeit vollständig verliert.
Häufig gestellte Fragen
- Kann ich den Teig am Vorabend zubereiten?
Es ist möglich, den Teig am Abend vorher vorzubereiten und im Kühlschrank zu lagern. Denke daran, den Teig etwa eine Stunde vor dem Ausrollen aus der Kühlung zu nehmen, damit er wieder Raumtemperatur annimmt und besser zu verarbeiten ist. - Warum werden meine Striezel beim Ausbacken fettig?
Meist ist das Öl nicht heiß genug, sodass der Teig zu viel Fett aufsaugt, bevor er eine stabile Kruste bildet. Achte strikt darauf, dass die Temperatur stabil zwischen 170 und 180 Grad liegt und lege die Striezel immer auf Küchenpapier ab, um überschüssiges Öl sofort aufzusaugen. - Gibt es eine fettarme Alternative zum Frittieren?
Obwohl das Ausbacken den typischen Geschmack und die Textur erzeugt, kannst du die Teiglinge auch bei 180 Grad im Backofen goldbraun backen. Bestreiche sie dazu vor dem Backen leicht mit etwas geschmolzener Butter, damit sie eine schöne Farbe bekommen, auch wenn die Konsistenz eher an ein Gebäckstück erinnert.
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Traditionelle Buttermilch-Striezel
Herrlich lockere und in Zucker gewälzte Striezel, die durch die Buttermilch besonders zart werden. Ein Klassiker, der perfekt frisch aus dem Öl schmeckt.
- 250 ml Buttermilch
- 2 Esslöffel Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Ei
- 1 Prise Salz
- 0,5 Päckchen Backpulver
- 350 g Mehl
- 50 g Mehl zum Ausrollen
- Etwas Zucker oder Puderzucker zum Wälzen
- Etwas Öl zum Frittieren
- 1Öl in einem Topf oder einer Fritteuse auf ca. 170–180 °C erhitzen.
- 2Buttermilch, Zucker, Vanillezucker, Ei, Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel zu einem glatten Teig verrühren.
- 3Teig auf bemehlter Arbeitsfläche geschmeidig kneten, ca. 0,5–1 cm dick ausrollen und in 10-12 Rechtecke schneiden.
- 4In jedes Stück einen Schlitz schneiden und eine Ecke hindurchziehen, um eine Schleifenform zu erhalten.
- 5Teiglinge portionsweise im heißen Öl von beiden Seiten ca. 1-2 Minuten goldbraun ausbacken.
- 6Auf Küchenpapier abtropfen lassen und noch warm in Zucker oder Puderzucker wälzen.
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