Klassische Kartoffelknödel mit zartem Rinderbraten & Soße

Kartoffelknydel Rinderbraten Soye

Dieses klassische Gericht vereint die herzhaften Aromen eines zart geschmorten Rinderbratens mit der Gemütlichkeit selbstgemachter Kartoffelknödel und einer reichhaltigen, aromatischen Soße. Es ist ein Festmahl, das Wärme und Zufriedenheit auf den Tisch bringt und perfekt für besondere Anlässe oder ein ausgedehntes Sonntagsessen ist.

Die Zubereitung mag auf den ersten Blick aufwendig erscheinen, doch die Belohnung – ein unvergleichlich zarter Braten und himmlische Knödel – macht jeden Schritt lohnenswert. Dieses Rezept konzentriert sich auf die traditionelle Zubereitung ohne Alkohol und betont stattdessen die Tiefe des Rindfleischaromas.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Herzhaft und Traditionell: Ein Gericht, das die Seele wärmt und an Omas Küche erinnert, ohne auf komplizierte Zutaten zurückzugreifen.
  • Zartester Rinderbraten: Durch langsames Schmoren wird das Fleisch unglaublich mürbe und zergeht förmlich auf der Zunge, ein wahrer Genuss für jeden Fleischliebhaber.
  • Perfekt Fluffige Knödel: Die selbstgemachten Kartoffelknödel sind die ideale Ergänzung, leicht und doch sättigend, und perfekt, um die köstliche Soße aufzunehmen.
  • Reichhaltige Aromasole: Die tiefgründige Soße, verfeinert mit besten Gewürzen und Bratensaft, rundet das Gericht ab und macht es zu einem kulinarischen Erlebnis.
  • Flexibel Anpassbar: Dieses Grundrezept lässt sich mit kleinen Variationen immer wieder neu interpretieren und an persönliche Vorlieben anpassen.

Zutaten, die du brauchst

Für dieses traditionelle Gericht sind frische und qualitativ hochwertige Zutaten entscheidend. Die Auswahl des richtigen Stücks Rindfleisch und frischer Kartoffeln bildet die Grundlage für ein gelungenes Ergebnis. Achten Sie bei der Auswahl der Kartoffeln auf eine mehlig kochende Sorte, da diese für die richtige Konsistenz der Knödel unerlässlich sind.

Kartoffelknödel Rinderbraten Soße

  • rinderbraten (am besten aus der oberschale oder hüfte): wählen Sie ein gut marmoriertes stück für maximale saftigkeit und geschmack.
  • mehlig kochende kartoffeln: diese sind essentiell für die lockerheit und bindung der kartoffelknödel.
  • zwiebeln: sorgen für die grundlage der aromen in der soße und können mit geschmort werden.
  • karotten und sellerie: klassisches suppengrün, das der soße tiefe und süße verleiht.
  • lauch: bringt eine dezente zwiebelige note und zusätzliche aroma.
  • tomatenmark: karamellisiert im topf und gibt der soße eine intensive farbe und umami-tiefe.
  • traubensaft (rot) oder alkoholfreier rotwein: verfeinert die soße mit fruchtigen, komplexen noten und hilft beim aufbrechen des fleischs.
  • rinderbrühe: die flüssige basis, die für die schmorflüssigkeit und den intensiven geschmack sorgt.
  • lorbeerblätter, thymian, rosmarin: frische kräuter, die dem braten und der soße ein authentisches, mediterranes oder klassisch deutsches aroma verleihen.
  • salz und frisch gemahlener schwarzer pfeffer: unerlässlich zur abschmeckung und zur hervorhebung aller anderen geschmäcker.
  • öl (z.B. rapsöl oder sonnenblumenöl): zum scharfen anbraten des fleischs und zum andünsten des gemüses.
  • kartoffelstärke oder mehl: bindemittel für die knödelmasse, sorgt für die richtige konsistenz.
  • ei: hilft bei der bindung der knödelmasse.
  • muskatnuss: eine prise frisch geriebene muskatnuss hebt den kartoffelgeschmack hervor.
  • eventuell sahne oder butter: zum verfeinern der soße für zusätzliche cremigkeit.

Die genauen Mengen für alle Zutaten finden Sie wie üblich in der beigefügten Rezeptkarte. Hier wird auf eine detaillierte Aufzählung verzichtet, um den Fokus auf die kulinarische Vision zu legen.

Variationen

Dieses Gericht ist ein fantastischer Ausgangspunkt für kreative Abwandlungen, die es Ihnen ermöglichen, neue Geschmackswelten zu entdecken. Eine der beliebtesten Anpassungen ist die vegane Variante, bei der der Rinderbraten durch ein herzhaftes Pilzgericht ersetzt wird. Stellen Sie sich vor: Große Portobello-Pilze, mariniert in einer kräftigen Soja-Sauce-Mischung und dann langsam im Ofen geschmort, um eine fleischähnliche Textur zu entwickeln. Dazu passen die klassischen Kartoffelknödel, die mit pflanzlicher Milch und einem veganen Ei-Ersatz zubereitet werden, und eine vegane Bratensoße aus Gemüsebrühe und geröstetem Gemüse.

Eine weitere spannende Möglichkeit ist die Low-Carb-Version, die den Fokus auf zartes Fleisch und eine reichhaltige Soße legt, während die Kartoffelknödel durch eine kohlenhydratarme Alternative ersetzt werden. Hierfür eignen sich hervorragend Blumenkohl-Knödel, die aus püriertem Blumenkohl, Mandelnmehl und etwas Käse hergestellt werden und eine überraschend ähnliche Konsistenz wie traditionelle Knödel haben können. Die Soße wird dann mit einem Verdickungsmittel wie Xanthan-Gummi gebunden, um die Kohlenhydrate niedrig zu halten, ohne den Geschmack zu beeinträchtigen.

Für Liebhaber von intensiven Aromen könnte eine mediterrane Variante interessant sein. Hier wird der Rinderbraten mit Kräutern wie Rosmarin, Thymian und Oregano, Oliven, getrockneten Tomaten und einem Schuss Rotwein geschmort. Die Kartoffelknödel können mit etwas geriebenem Parmesan oder Pecorino verfeinert werden, um eine salzige, herzhafte Note hinzuzufügen. Diese Abwandlung bringt die Wärme und Würze des Mittelmeers auf Ihren Teller und bietet eine erfrischende Alternative zum klassischen deutschen Gericht. Denken Sie daran, dass solche Variationen oft nur kleine Anpassungen erfordern, um ein ganz neues Geschmackserlebnis zu kreieren. Entdecken Sie neue kulinarische Pfade mit diesen kreativen Ideen, die das Potenzial dieses Gerichts voll ausschöpfen.

Wie man Kartoffelknödel Rinderbraten Soße zubereitet

Schritt 1: Vorbereitung des Rinderbratens

Nehmen Sie das Fleisch mindestens eine Stunde vor dem Anbraten aus dem Kühlschrank, damit es Raumtemperatur erreicht. Dies sorgt für ein gleichmäßigeres Garen. Tupfen Sie das Fleisch gründlich trocken, da dies für eine schöne Kruste unerlässlich ist. Würzen Sie das gesamte Stück großzügig mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer.

Erhitzen Sie reichlich Öl in einem schweren Schmortopf oder Bräter bei hoher Hitze. Braten Sie den Rinderbraten von allen Seiten scharf an, bis er eine tiefbraune Kruste entwickelt hat. Nehmen Sie das Fleisch aus dem Topf und legen Sie es beiseite. Dies versiegelt die Säfte und bildet die geschmackliche Grundlage für Ihre Soße.

Schritt 2: Andünsten des Gemüses und Tomatenmark

Geben Sie das grob gewürfelte Gemüse (Zwiebeln, Karotten, Sellerie, Lauch) in denselben Topf, in dem Sie das Fleisch angebraten haben. Reduzieren Sie die Hitze auf mittlere Stufe und dünsten Sie das Gemüse unter gelegentlichem Rühren an, bis es leicht weich wird und beginnt, Farbe anzunehmen. Schaben Sie dabei den Bodensatz des Bratens ab, da dieser voller Geschmack steckt.

Geben Sie das Tomatenmark hinzu und rösten Sie es für etwa 1-2 Minuten mit, bis es leicht karamellisiert. Dies intensiviert den Tomatengeschmack und verleiht Ihrer Soße eine tiefere Farbe. Seien Sie vorsichtig, dass das Tomatenmark nicht anbrennt, da dies zu einer bitteren Note führen kann.

Tipp: Das Anrösten des Gemüses und des Tomatenmarks ist ein entscheidender Schritt für die Aromenentwicklung der Soße. Geduld zahlt sich hier aus, um eine reiche und komplexe Geschmacksbasis zu schaffen.

Schritt 3: Ablöschen und Schmoren

Gießen Sie den Traubensaft (oder alkoholfreien Rotwein) in den heißen Topf, um die Röststoffe vom Boden zu lösen. Lassen Sie die Flüssigkeit kurz aufkochen und reduzieren Sie sie leicht. Kratzen Sie dabei erneut alle Reste vom Boden des Topfes ab.

Legen Sie den angebratenen Rinderbraten zurück in den Topf. Gießen Sie so viel Rinderbrühe an, dass der Braten etwa zur Hälfte oder zu zwei Dritteln bedeckt ist. Geben Sie die Lorbeerblätter, Thymian- und Rosmarinzweige hinzu. Würzen Sie leicht mit Salz und Pfeffer, denken Sie daran, dass die Soße später noch abgeschmeckt wird.

Wichtig: Decken Sie den Topf fest ab und lassen Sie den Rinderbraten im vorgeheizten Backofen bei 160°C (Ober-/Unterhitze) für mindestens 2,5 bis 3 Stunden schmoren. Die genaue Zeit hängt von der Dicke des Bratens ab; er sollte am Ende zart und leicht zerfallend sein. Sie können auch auf dem Herd bei niedrigster Stufe sanft schmoren, achten Sie aber auf eine gleichmäßige Hitze.

Schritt 4: Zubereitung der Kartoffelknödel

Kochen Sie die mehlig kochenden Kartoffeln am besten schon am Vortag oder lassen Sie sie nach dem Kochen gut ausdampfen, damit die Masse nicht zu feucht wird. Pressen Sie die heißen, gekochten Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse in eine große Schüssel. Lassen Sie die Kartoffelmasse etwas abkühlen.

Geben Sie die Kartoffelstärke oder das Mehl, das Ei und eine Prise frisch geriebene Muskatnuss zur Kartoffelmasse. Würzen Sie mit Salz. Verkneten Sie alles rasch zu einem glatten Teig. Beginnen Sie mit den angegebenen Mengen und fügen Sie bei Bedarf noch etwas Stärke hinzu, bis die Masse gut formbar ist und nicht mehr klebt. Achten Sie darauf, die Masse nicht zu lange zu kneten, da die Knödel sonst zäh werden könnten.

Tipp: Wenn die Kartoffelmasse zu feucht ist, fügen Sie mehr Kartoffelstärke hinzu. Ist sie zu trocken, können Sie einen kleinen Schuss Milch oder Wasser dazugeben. Die Konsistenz ist entscheidend für die Lockerheit der Knödel.

Schritt 5: Formen und Kochen der Knödel

Bringen Sie in einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen. Formen Sie aus der Kartoffelmasse mit angefeuchteten Händen gleichmäßige Knödel. Drücken Sie die Knödel nicht zu fest zusammen, damit sie beim Kochen schön locker bleiben. Sie können auch einen kleinen Löffel zum Formen verwenden, um gleichmäßige Portionen zu erhalten.

Geben Sie die geformten Knödel vorsichtig in das kochende Salzwasser. Reduzieren Sie die Hitze sofort, sodass das Wasser nur noch leicht simmert. Lassen Sie die Knödel etwa 15-20 Minuten ziehen, bis sie an die Oberfläche steigen und gar sind. Die Kochzeit kann je nach Größe der Knödel variieren.

Das Wichtigste: Lassen Sie die Knödel nicht sprudelnd kochen, da sie sonst auseinanderfallen könnten. Ein sanftes Simmern sorgt für perfekt gegarte, luftige Knödel.

Schritt 6: Fertigstellen der Soße

Nehmen Sie den Rinderbraten vorsichtig aus dem Schmortopf und legen Sie ihn auf ein Schneidebrett. Gießen Sie die Bratensäfte und das Gemüse durch ein feines Sieb in einen sauberen Topf oder eine kleinere Pfanne. Drücken Sie das Gemüse gut aus, um möglichst viel Geschmack herauszuholen.

Kochen Sie die gefilterte Soße auf und reduzieren Sie sie etwas, um sie einzudicken und den Geschmack zu konzentrieren. Wenn die Soße noch zu dünn ist, können Sie sie optional mit etwas angerührter Speisestärke oder Mehl binden. Schmecken Sie die Soße final mit Salz und Pfeffer ab.

Veredelung: Für eine besonders feine Soße können Sie noch einen Schuss Sahne oder ein Stück kalte Butter einrühren. Dies verleiht ihr Glanz und eine samtige Textur. Schneiden Sie den Rinderbraten in Scheiben und servieren Sie ihn heiß mit den Kartoffelknödeln und der reichhaltigen Soße.

Profi-Tipps für Kartoffelknödel Rinderbraten Soße

Kartoffeln vorbereiten: Die Kartoffeln für die Knödel am besten schon am Vortag kochen und gut ausdampfen lassen, oder nach dem Kochen gründlich zerdrücken und die Feuchtigkeit verdampfen lassen. Dies verhindert, dass die Knödelmasse zu feucht wird und sich schlecht formen lässt.

Fleisch anbraten: Nehmen Sie das Fleisch mindestens eine Stunde vor dem Anbraten aus dem Kühlschrank, damit es Raumtemperatur erreicht. Braten Sie es bei sehr hoher Hitze von allen Seiten scharf an, um eine schöne Kruste zu erzielen, die den Geschmack intensiviert und die Säfte im Inneren einschließt.

Geduld beim Schmoren: Ein zarter Rinderbraten braucht Zeit. Planen Sie mindestens 2,5 bis 3 Stunden Schmorzeit ein. Kontrollieren Sie die Kerntemperatur – sie sollte etwa 90-95°C betragen, damit das Fleisch butterzart wird. Niedrige Temperaturen über lange Zeit sind hier der Schlüssel zum Erfolg.

Die Soße verfeinern: Verwenden Sie neben der Rinderbrühe auch den Bratensatz des Fleisches und das geschmorte Gemüse als Basis für Ihre Soße. Ein Schuss guter Rotwein oder Traubensaft (auch alkoholfrei) verleiht der Soße Tiefe und eine leicht fruchtige Note.

Knödelteig nicht überkneten: Die Kartoffelknödelmasse nur kurz verkneten, bis sich alles gerade so verbunden hat. Zu langes Kneten entwickelt das Klebereiweiß der Kartoffelstärke und macht die Knödel zäh und gummiartig, statt luftig und leicht.

Serviervorschläge für Kartoffelknödel Rinderbraten Soße

Dekoration

Garnieren Sie den Teller mit frischen Kräuterzweigen, wie beispielsweise Rosmarin oder Thymian, die Sie auch beim Schmoren verwendet haben. Dies verleiht dem Gericht nicht nur eine ansprechende Optik, sondern rundet auch das Aroma ab. Ein paar frische Petersilienblättchen sorgen für einen farblichen Akzent und eine leichte Frische. Auch ein Klecks saurer Sahne oder Schmand kann eine schöne und geschmackvolle Dekoration darstellen, besonders wenn die Soße sehr kräftig ist.

Beilagen

Klassischerweise passen dazu verschiedene Arten von Rotkohl, ob süßlich-säuerlich oder maritim mit Äpfeln. Auch grüne Bohnen, als Speckbohnen zubereitet, oder gedünsteter Rosenkohl sind hervorragende Begleiter. Eine einfache Beilage wie Apfelmus kann die herzhaften Aromen des Bratens wunderbar ausbalancieren und eine süße Note hinzufügen.

Kreative Servierideen

Servieren Sie den Rinderbraten und die Knödel auf einem rustikalen Holzbrett, von dem sich jeder Gast selbst bedienen kann – perfekt für ein Familienessen. Oder richten Sie auf vorgewärmten Tellern eine Scheibe des saftigen Bratens an, legen Sie zwei bis drei Knödel daneben und beträufeln Sie alles großzügig mit der heißen Soße. Für ein festlicheres Ambiente können Sie die Soße auch in einem separaten Saucière reichen, sodass jeder die gewünschte Menge selbst bestimmen kann.

Vorbereitung & Aufbewahrung

Reste aufbewahren

Bewahren Sie übrig gebliebene Kartoffelknödel, Rinderbraten und Soße getrennt voneinander in luftdichten Behältern im Kühlschrank auf. Dies hilft, die Qualität und Frische der einzelnen Komponenten zu erhalten und verhindert, dass die Knödel matschig werden. Rinderbraten und Soße halten sich so für 2-3 Tage, Knödel am besten 1-2 Tage.

Einfrieren

Beide Komponenten lassen sich gut einfrieren, wobei die Qualität leicht leiden kann. Legen Sie den Rinderbraten (nach dem Abkühlen) und die Knödel in gefriergeeigneten Beuteln oder Behältern ein, um Gefrierbrand zu vermeiden. Die Soße kann ebenfalls eingefroren werden. Trennen Sie die Komponenten, um eine optimale Textur nach dem Auftauen zu gewährleisten. Beschriften Sie die Behälter mit dem Datum.

Aufwärmen

Um Reste aufzuwärmen, können Sie den Rinderbraten und die Soße langsam im Topf bei niedriger Hitze erwärmen. Die Kartoffelknödel lassen sich am besten in leicht gesalzenem Wasser kurz aufkochen lassen, bis sie gar sind, oder sie können in etwas Butter in der Pfanne aufgewärmt werden, um eine leichte Kruste zu bekommen. Vermeiden Sie das Aufwärmen in der Mikrowelle, da dies die Textur der Knödel beeinträchtigen kann. Ein sanftes Erwärmen bewahrt am besten die Saftigkeit des Fleisches und die Konsistenz der Knödel.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann ich den Rinderbraten auch ohne Alkohol zubereiten?
    Ja, absolut! Dieses Rezept wurde extra so konzipiert, dass es auch ohne Alkohol hervorragend gelingt. Anstelle von Rotwein können Sie einen kräftigen, alkoholfreien roten Traubensaft verwenden. Dieser verleiht der Soße eine wunderbare Süße und Tiefe, ohne den Alkoholgeschmack. Eine andere Option ist die Verwendung von mehr Rinderbrühe, eventuell angereichert mit etwas Apfelsaft oder einem Schuss Balsamico-Essig für zusätzliche Säure und Komplexität. Achten Sie darauf, dass die Basis aus guter Rinderbrühe und dem angebratenen Gemüse besteht, um den vollen Geschmack zu erzielen.
  2. Meine Kartoffelknödel sind nach dem Kochen zerfallen. Was habe ich falsch gemacht?
    Es gibt mehrere Gründe, warum Kartoffelknödel beim Kochen zerfallen können. Einer der häufigsten ist die Verwendung von zu feuchten Kartoffeln. Verwenden Sie daher immer mehlig kochende Kartoffeln und lassen Sie sie nach dem Kochen gut ausdampfen. Eine zu flüssige Knödelmasse, die durch zu wenig Bindemittel (Kartoffelstärke/Mehl) oder zu viel Flüssigkeit entsteht, kann ebenfalls zum Zerfall führen. Achten Sie darauf, die Masse nicht zu lange zu kneten, da dies ebenfalls die Struktur beeinträchtigen kann. Außerdem ist es wichtig, die Knödel in sanft siedendem Wasser zu garen, nicht in sprudelnd kochendem Wasser, da starkes Kochen sie auseinanderreißen kann.
  3. Wie kann ich die Soße am besten binden, wenn sie zu dünn ist?
    Wenn Ihre Soße nach dem Reduzieren und Passieren immer noch zu dünn ist, gibt es mehrere effektive Methoden, sie zu binden. Die traditionellste Methode ist die Verwendung von angerührter Speisestärke oder Mehl. Mischen Sie etwa 1-2 Esslöffel Speisestärke oder Mehl mit etwas kaltem Wasser oder Brühe zu einer glatten Paste und rühren Sie diese langsam in die kochende Soße ein, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Lassen Sie die Soße dabei kurz aufkochen, damit die Stärke ihre Bindekraft entfalten kann. Eine andere Methode ist das Einrühren von etwas kalter Butter kurz vor dem Servieren – dies bindet die Soße und verleiht ihr Glanz und Cremigkeit. Für eine kohlenhydratarme Variante können Sie auch eine kleine Menge Xanthan-Gummi verwenden, das sehr ergiebig ist und die Soße gut bindet.
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Kartoffelknödel mit Rinderbraten und Soße

Dieses klassische Gericht vereint die herzhaften Aromen eines zart geschmorten Rinderbratens mit der Gemütlichkeit selbstgemachter Kartoffelknödel und einer reichhaltigen, aromatischen Soße. Es ist ein Festmahl, das Wärme und Zufriedenheit auf den Tisch bringt.

  • Author: Sansa
  • Prep Time: 45 Minuten
  • Cook Time: 3 Stunden
  • Total Time: 3 Stunden 45 Minuten
  • Yield: 6 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Method: Schmoren
  • Cuisine: Deutsch
  • Diet: Keine spezifischen Einschränkungen (kann angepasst werden)

Ingredients

Scale

Für den Rinderbraten:

  • ca. 1,2 – 1,5 kg Rinderbraten (z.B. aus der Oberschale, der Hüfte oder der Schulter)
  • 2 große Zwiebeln
  • 23 Karotten
  • 1/2 Sellerieknolle
  • 1 Stange Lauch
  • 2 EL Tomatenmark
  • 200 ml kräftiger Traubensaft (rot) oder alkoholfreier Rotwein
  • 750 ml – 1 Liter Rinderbrühe
  • 23 Lorbeerblätter
  • einige Zweige frischer Thymian
  • einige Zweige frischer Rosmarin
  • Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Öl (z.B. Rapsöl oder Sonnenblumenöl)

Für die Kartoffelknödel:

  • 1 kg mehlig kochende Kartoffeln (z.B. Bintje, Adretta)
  • ca. 150-200 g Kartoffelstärke oder Mehl
  • 1 großes Ei
  • Eine Prise frisch geriebene Muskatnuss
  • Salz zum Würzen der Knödelmasse und des Kochwassers

Für die Soße:

  • Alle Bratensäfte und das Gemüse aus dem Schmortopf
  • 12 EL Mehl oder Speisestärke (angerührt mit etwas kaltem Wasser) zum Binden (optional)
  • Ein Schuss Sahne oder ein Stück Butter zum Verfeinern (optional)

Instructions

Zubereitung des Rinderbratens:

  1. Heizen Sie den Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vor.
  2. Waschen Sie das Fleisch unter kaltem Wasser ab und tupfen Sie es trocken. Würzen Sie es großzügig mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer.
  3. Erhitzen Sie Öl in einem Schmortopf oder einem großen Bräter bei starker Hitze und braten Sie den Braten von allen Seiten scharf an, bis er eine schöne braune Kruste hat. Nehmen Sie das Fleisch heraus und stellen Sie es beiseite.
  4. Schneiden Sie die Zwiebeln, Karotten und Sellerieknolle in grobe Stücke und den Lauch in Ringe. Geben Sie das Gemüse in den Bräter und braten Sie es kurz an, bis es leicht Farbe annimmt.
  5. Fügen Sie das Tomatenmark hinzu und rösten Sie es für etwa 1-2 Minuten mit an.
  6. Gießen Sie den Traubensaft (oder alkoholfreien Rotwein) an und lassen Sie ihn kurz einkochen, um den Bodensatz zu lösen.
  7. Gießen Sie die Rinderbrühe an, bis das Fleisch zur Hälfte bedeckt ist. Legen Sie die Lorbeerblätter, Thymian- und Rosmarinzweige hinzu.
  8. Legen Sie den angebratenen Rinderbraten zurück in den Topf.
  9. Bedecken Sie den Topf mit einem Deckel und schmoren Sie den Braten im vorgeheizten Backofen für ca. 2,5 bis 3 Stunden, bis er zart ist. Wenden Sie das Fleisch zwischendurch einmal.

Zubereitung der Kartoffelknödel:

  1. Kochen Sie die mehlig kochenden Kartoffeln in Salzwasser gar. Gießen Sie das Wasser ab und lassen Sie die Kartoffeln gut ausdampfen. Sie können die Kartoffeln auch am Vortag kochen und abkühlen lassen.
  2. Drücken Sie die noch warmen Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse oder zerstampfen Sie sie fein.
  3. Lassen Sie die Kartoffelmasse etwas abkühlen.
  4. Geben Sie die Kartoffelstärke (oder Mehl), das Ei, eine Prise Muskatnuss und Salz zur Kartoffelmasse und verkneten Sie alles zügig zu einem glatten Teig. Falls die Masse zu klebrig ist, geben Sie noch etwas Kartoffelstärke hinzu.
  5. Formen Sie aus dem Teig gleichmäßige Knödel.
  6. Bringen Sie reichlich Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen. Geben Sie die Knödel vorsichtig ins siedende Wasser.
  7. Lassen Sie die Knödel bei milder Hitze etwa 15-20 Minuten ziehen, bis sie an die Oberfläche steigen.

Zubereitung der Soße:

  1. Nehmen Sie den fertigen Rinderbraten aus dem Topf und halten Sie ihn warm.
  2. Gießen Sie den Bratensaft und das Gemüse durch ein feines Sieb in einen neuen Topf. Drücken Sie das Gemüse gut aus, um möglichst viel Geschmack zu extrahieren.
  3. Bringen Sie den Fond zum Kochen und lassen Sie ihn etwas einkochen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  4. Schmecken Sie die Soße mit Salz und Pfeffer ab.
  5. Falls die Soße zu dünn ist, können Sie sie mit der angerührten Mehl- oder Speisestärke-Mischung binden. Rühren Sie dabei die Mischung langsam ein, bis die Soße die gewünschte Dicke hat.
  6. Für eine extra cremige Soße können Sie am Ende noch einen Schuss Sahne oder ein Stück Butter einrühren.

Servieren:

  1. Schneiden Sie den Rinderbraten in Scheiben.
  2. Richten Sie die Fleischscheiben zusammen mit den Kartoffelknödeln und der heißen Soße auf Tellern an.

Notes

Kochen Sie die Kartoffeln für die Knödel am besten schon am Vortag oder lassen Sie sie nach dem Kochen gut ausdampfen. Nehmen Sie das Fleisch mindestens eine Stunde vor dem Anbraten aus dem Kühlschrank, damit es Raumtemperatur erreicht. Ein zarter Rinderbraten braucht Zeit, planen Sie mindestens 2,5 bis 3 Stunden Schmorzeit ein.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion
  • Calories: 0 kcal
  • Sugar: 0g
  • Sodium: 0mg
  • Fat: 0g
  • Saturated Fat: 0g
  • Carbohydrates: 0g
  • Fiber: 0g
  • Protein: 0g
  • Cholesterol: 0mg

Keywords: Rinderbraten, Kartoffelknödel, Soße, deutsche Küche, Hausmannskost, Sonntagsessen, Schmorgericht

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