Rouladentopf Rezept: Herzhaft, einfach & unwiderstehlich lecker

Rouladentopf

Der „Rouladentopf“ ist ein herzhaftes, wärmendes Gericht der deutschen Küche, das Komfort und Tradition auf einzigartige Weise verbindet. Anders als klassische Rouladen, die oft einzeln in einer Pfanne angebraten und dann in Sauce serviert werden, zeichnet sich der Rouladentopf durch die gemeinsame Zubereitung aller Komponenten in einem einzigen Topf aus. Die Rouladen werden langsam in einer reichhaltigen Gemüsesauce geschmort, wodurch sie unglaublich zart werden und ihre Aromen tief in die Sauce übergehen.

Das Ergebnis ist ein wunderbar aromatischer, kräftiger Eintopf, bei dem Fleisch und Sauce harmonisch miteinander verschmelzen. Für einen authentischen und geschmackvollen Rouladentopf sind die Qualität der Zutaten und einige kleine Tricks entscheidend. Dieses Rezept konzentriert sich auf die typischen Zutaten, die dem Gericht seinen unverwechselbaren Charakter verleihen, und bietet Alternativen für verschiedene Ernährungspräferenzen.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Tiefgründiger Geschmack: Durch das langsame Schmoren im Topf verbinden sich alle Aromen zu einer unwiderstehlichen, herzhaften Sauce, die das zarte Fleisch umhüllt und jeden Löffel zu einem Genuss macht.
  • Einfache Zubereitung: Alles kommt in einen Topf, was die Zubereitung erleichtert und den Abwasch minimiert. Nach dem Anbraten erledigt der Topf die meiste Arbeit fast von selbst.
  • Perfekt zum Vorbereiten: Der Rouladentopf schmeckt aufgewärmt oft sogar noch besser, da sich die Aromen über Nacht weiter entfalten können. Ideal für Meal Prep oder Gäste, die später kommen.
  • Wärmende Hausmannskost: Dieses Gericht ist der Inbegriff von Gemütlichkeit und verleiht besonders an kalten Tagen ein Gefühl von Zuhause und Geborgenheit.
  • Vielseitig anpassbar: Ob mit klassischen Zutaten oder kreativen Variationen, der Rouladentopf lässt sich leicht an persönliche Vorlieben und Ernährungsbedürfnisse anpassen.

Zutaten, die du brauchst

Für einen authentischen und geschmackvollen Rouladentopf sind die Qualität der Zutaten und einige kleine Tricks entscheidend. Dieses Rezept konzentriert sich auf die typischen Zutaten, die dem Gericht seinen unverwechselbaren Charakter verleihen. Eine gute Auswahl an frischem Gemüse und hochwertigem Rindfleisch bildet die Grundlage für diesen herzhaften Genuss. Achten Sie bei den Rouladen auf eine gute Dicke, damit sie beim langen Garen nicht zerfallen, aber dennoch schön zart werden.

Rouladentopf

  • große, dünn geschnittene Rouladen vom Rind: für die Basis des herzhaften Gerichts, idealerweise aus der Oberschale oder Unterschale für Zartheit.
  • mittelscharfer Senf: dient als wichtige Würze und hilft, die Füllung zu binden und dem Fleisch Geschmack zu verleihen.
  • große Zwiebeln, fein gewürfelt: bilden die aromatische Basis der Füllung und der Sauce.
  • große Zwiebeln, grob gewürfelt: diese kommen später in den Topf, um die Sauce zu verfeinern und zu binden.
  • große Gewürzgurken, längs geviertelt oder in feine Streifen geschnitten: bringen eine angenehme Säure und Würze, die perfekt zu Rindfleisch passt.
  • Rinderräucherspeck, in dünnen Scheiben oder kleinen Würfeln: verleiht der Füllung und der Sauce eine zusätzliche rauchige Tiefe und herzhaften Geschmack.
  • Karotten, grob gewürfelt: liefern natürliche Süße und Farbe für die Sauce.
  • Knollensellerie, grob gewürfelt: bringt eine erdige Note und eine feine Würze in den Eintopf.
  • Stange Lauch, grob gewürfelt: ergänzt das Gemüseprofil mit einer milden, zwiebelartigen Süße.
  • Tomatenmark: intensiviert den Geschmack der Sauce und sorgt für eine schöne Farbe und eine leichte Bindung.
  • alkoholfreier Rotwein, dunkler Traubensaft oder Balsamico-Essig gemischt mit Rinderfond: dient zum Ablöschen und gibt der Sauce eine komplexe Säure und Tiefe.
  • kräftiger Rinderfond: bildet die flüssige Basis für die Sauce und sorgt für einen reichen Rindfleischgeschmack.
  • Lorbeerblätter: klassische Gewürze, die ein feines Aroma an die Sauce abgeben.
  • Wacholderbeeren: verleihen der Sauce eine leicht harzige und würzige Note, die gut zu Wild und Rindfleisch passt.
  • Zweig frischer Thymian (oder getrockneter Thymian): steuert ein kräuteriges, leicht pfeffriges Aroma bei.
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer zum Abschmecken: essentiell, um die Aromen auszubalancieren und zu perfektionieren.
  • Butterschmalz oder Pflanzenöl zum Anbraten: für das scharfe Anbraten der Rouladen und des Gemüses, um Röstaromen zu entwickeln.

Die genauen Mengenangaben für diese köstlichen Zutaten finden Sie detailliert in der beigefügten Rezeptkarte.

Variationen

Der Rouladentopf ist ein unglaublich vielseitiges Gericht, das sich wunderbar an verschiedene Geschmäcker und Ernährungsbedürfnisse anpassen lässt. Seine herzhafte Basis bietet die perfekte Leinwand für kreative Abwandlungen, die ihn zu einem echten Allrounder machen.

Für eine vegane Variante können Sie anstelle von Rindfleischrollen festes Tofu verwenden, das in Scheiben geschnitten und gut angebraten wird, oder eine herzhafte Füllung aus Pilzen, Linsen und Nüssen für vegetarische Rouladen kreieren. Verwenden Sie anstelle von Rinderfond eine kräftige Gemüsebrühe und ersetzen Sie den Speck durch geräuchertes Paprikapulver oder Liquid Smoke für die rauchige Note.

Eine Low-Carb-Version gelingt, indem Sie die klassischen Rouladen mit einer Mischung aus Speck, Kräutern und Käse füllen und die Sauce mit wenig oder gar keinen kohlenhydratreichen Gemüsen wie Karotten zubereiten. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf Sellerie, Lauch und Pilze. Servieren Sie den Rouladentopf dann mit Blumenkohlpüree oder Spiralisierten Zucchini anstelle von Kartoffeln oder Nudeln.

Eine kräftigere, deftigere Variante könnte durch die Zugabe von geräucherten Rippchen oder Bauchspeck zum Schmorgericht erzielt werden. Auch die Verwendung von dunklerem Bier anstelle von Rotwein oder Traubensaft kann dem Rouladentopf eine noch intensivere und malzigere Geschmacksnote verleihen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Gewürzen wie Piment oder Nelken für zusätzliche Komplexität.

Wie man Rouladentopf zubereitet

Schritt 1: Die Rouladen vorbereiten und füllen

Zuerst werden die Rinderrouladen vorbereitet. Legen Sie die vier großen, dünn geschnittenen Rouladen auf eine saubere Arbeitsfläche. Tupfen Sie sie trocken, um sicherzustellen, dass sie sich gut befüllen lassen und die Gewürze haften bleiben. Bestreichen Sie jede Roulade großzügig mit dem mittelscharfen Senf; dies dient nicht nur der Würze, sondern hilft auch, die Füllung später besser zu binden. Achten Sie darauf, den Senf gleichmäßig bis an die Ränder zu verteilen, aber nicht zu viel zu verwenden, da er sonst beim Schmoren zu dominant wird.

Als Nächstes wird die Füllung vorbereitet. Vermischen Sie die fein gewürfelten Zwiebeln mit den Gewürzgurkenstreifen und den Speckwürfeln oder -scheiben in einer kleinen Schüssel. Würzen Sie diese Mischung leicht mit Salz und Pfeffer. Verteilen Sie nun einen Teil dieser herzhaften Füllung gleichmäßig auf jeder bestrichenen Roulade, wobei Sie darauf achten, dass die Füllung nicht zu nah am Rand liegt, damit sie beim Aufrollen nicht herausrutscht. Anschließend werden die Rouladen sorgfältig aufgerollt und mit Küchengarn oder Zahnstochern fixiert, sodass die Füllung sicher im Inneren bleibt.

Profi-Tipp: Wenn Sie besonders zarte Rouladen wünschen, können Sie die Rindfleischscheiben vor dem Bestreichen mit Senf leicht plattieren. Das lockert die Fleischfasern und sorgt für ein gleichmäßigeres Garen.

Schritt 2: Die Rouladen und das Gemüse anbraten

Erhitzen Sie in einem großen, schweren Topf oder einem Bräter Butterschmalz oder Pflanzenöl bei mittlerer bis hoher Hitze. Geben Sie die vorbereiteten und fest aufgerollten Rouladen hinein und braten Sie sie von allen Seiten scharf an, bis sie eine schöne goldbraune Farbe annehmen. Dieser Schritt ist entscheidend, um Röstaromen zu entwickeln und das Fleisch zu versiegeln, was ihm später beim langen Schmoren zusätzliche Saftigkeit verleiht. Nehmen Sie die angebratenen Rouladen aus dem Topf und legen Sie sie beiseite.

Geben Sie nun die grob gewürfelten Zwiebeln, Karotten, Knollensellerie und den Lauch in denselben Topf. Reduzieren Sie die Hitze bei Bedarf etwas und braten Sie das Gemüse an, bis es leicht gebräunt ist und anfängt, seine Aromen freizusetzen. Dies dauert etwa 5-7 Minuten. Wenn sich am Boden des Topfes angebratene Reste vom Fleisch befinden, kratzen Sie diese mit einem Holzlöffel ab, da sie wertvolle Geschmacksstoffe für die Sauce liefern.

Das Wichtigste: Achten Sie darauf, dass die Hitze nicht zu hoch ist, um ein Verbrennen des Gemüses zu vermeiden. Das langsame Anbraten entwickelt die besten Aromen.

Schritt 3: Ablöschen und die Sauce ansetzen

Sobald das Gemüse gut angeröstet ist, geben Sie das Tomatenmark hinzu und rühren Sie es für etwa eine Minute mit an, bis es leicht karamellisiert. Dies intensiviert den Tomatengeschmack und verleiht der späteren Sauce eine tiefere Farbe. Gießen Sie nun den alkoholfreien Rotwein, dunklen Traubensaft oder die Mischung aus Balsamico-Essig und Rinderfond in den Topf. Kratzen Sie erneut den Boden des Topfes ab, um alle köstlichen Bratensatzreste zu lösen, und lassen Sie die Flüssigkeit kurz einkochen, bis sie sich etwas reduziert hat.

Anschließend gießen Sie den kräftigen Rinderfond hinzu. Geben Sie die Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und den Thymian in den Topf. Bringen Sie die Flüssigkeit zum Kochen und schmecken Sie die Basis der Sauce mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer ab. Seien Sie zunächst vorsichtig mit dem Salz, da Rinderfond und Speck bereits salzig sein können. Sie können später immer noch nachwürzen.

Tipp zur Säure: Wenn Sie keinen Rotwein verwenden möchten, ist dunkler Traubensaft eine gute süßliche Alternative, während Balsamico-Essig für eine stärkere Säure sorgt und den Geschmack intensiviert. Mischen Sie ihn gegebenenfalls mit etwas mehr Rinderfond, um die Intensität zu mildern.

Schritt 4: Schmoren lassen

Legen Sie die angebratenen Rouladen vorsichtig zurück in den Topf, sodass sie möglichst gut von der Sauce bedeckt sind. Wenn nötig, können Sie noch etwas mehr Rinderfond oder Wasser hinzufügen. Bringen Sie die Flüssigkeit erneut zum Kochen, decken Sie den Topf dann fest mit einem Deckel ab. Reduzieren Sie die Hitze auf die niedrigste Stufe, sodass die Sauce nur noch sanft köchelt. Lassen Sie den Rouladentopf nun für mindestens 2,5 bis 3 Stunden schmoren.

Während des Schmorens ist es ratsam, gelegentlich nachzusehen, ob noch genügend Flüssigkeit im Topf ist. Sollte die Sauce zu stark einkochen, können Sie jederzeit etwas mehr Rinderfond oder Wasser nachgießen. Die lange Garzeit ist entscheidend dafür, dass das Fleisch unglaublich zart wird und die Aromen sich voll entfalten können. Das Gemüse wird dabei ebenfalls weich und gibt seinen Geschmack an die Sauce ab.

Der Schlüssel zum Erfolg: Geduld ist hier das wichtigste Werkzeug. Je länger und langsamer der Rouladentopf schmort, desto besser wird das Ergebnis. Vermeiden Sie es, den Deckel zu oft anzuheben, um die Hitze und den Dampf im Topf zu halten.

Schritt 5: Abschmecken und Finalisieren

Nachdem die Garzeit abgeschlossen ist und die Rouladen butterzart sind, nehmen Sie sie vorsichtig aus dem Topf und legen Sie sie auf ein warmes Servierbrett. Entfernen Sie nun die Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und den Thymianzweig aus der Sauce. Wenn Sie eine besonders feine Sauce bevorzugen, können Sie die Sauce nun durch ein feines Sieb passieren, um das geschmorte Gemüse zu entfernen. Drücken Sie das Gemüse dabei leicht aus, um so viel Geschmack wie möglich zu extrahieren.

Wenn Sie das geschmorte Gemüse behalten möchten, was für eine rustikalere Version empfehlenswert ist, können Sie es einfach mit einem Kartoffelstampfer grob zerdrücken, um die Sauce zu binden und ihr mehr Substanz zu verleihen. Überprüfen Sie die Konsistenz der Sauce; wenn sie Ihnen zu dünn erscheint, können Sie sie bei mittlerer Hitze ohne Deckel noch etwas einkochen lassen, bis die gewünschte Dicke erreicht ist. Schmecken Sie die Sauce abschließend sorgfältig mit Salz und frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer ab und fügen Sie bei Bedarf noch einen Hauch von Essig oder Zucker hinzu, um die Aromen auszubalancieren. Legen Sie die Rouladen zurück in die heiße Sauce, um sie vor dem Servieren auf Temperatur zu halten.

Der letzte Schliff: Eine Prise Zucker kann helfen, die Säure des Tomatenmarks und des Essigs auszugleichen, während ein Spritzer Balsamico die Tiefe der Sauce verstärken kann. Experimentieren Sie, um den perfekten Geschmack zu erzielen.

Schritt 6: Servieren

Der Rouladentopf ist nun bereit zum Servieren. Richten Sie die zarten Rouladen auf vorgewärmten Tellern an und übergießen Sie sie großzügig mit der reichhaltigen, aromatischen Sauce. Das geschmorte Gemüse kann entweder direkt in der Sauce mit angerichtet oder separat serviert werden, je nach persönlicher Vorliebe. Garnieren Sie das Gericht nach Belieben mit frischer Petersilie oder einem Klecks saurer Sahne für eine leichte Frische. Die Zubereitung ist nun abgeschlossen, und Sie können sich auf ein wunderbares Geschmackserlebnis freuen, das Sie und Ihre Gäste begeistern wird.

Ein Tipp für die Präsentation: Ein kleiner Klecks Crème fraîche oder Schmand auf der dunklen Sauce bietet einen schönen farblichen Kontrast und fügt eine cremige Note hinzu.

Profi-Tipps für Rouladentopf

Hochwertige Zutaten wählen: Die Qualität des Rindfleischs ist entscheidend für die Zartheit und den Geschmack der Rouladen. Fragen Sie Ihren Metzger nach dünn geschnittenen Scheiben aus der Oberschale oder Unterschale.

Geduld beim Schmoren: Unterschätzen Sie nicht die Bedeutung der langen, langsamen Garzeit. Mindestens 2,5 bis 3 Stunden auf niedriger Stufe sorgen für butterzartes Fleisch und eine tiefgründige Sauce. Hektik ist hier der falsche Ratgeber.

Das Anbraten perfektionieren: Das scharfe Anbraten der Rouladen und des Gemüses entwickelt Röstaromen, die für die Geschmacksintensität der Sauce unerlässlich sind. Achten Sie auf eine heiße Pfanne und genügend Fett.

Sauce abschmecken: Die Sauce ist das Herzstück des Rouladentopfs. Nehmen Sie sich Zeit, sie am Ende perfekt abzuschmecken. Eine gute Balance aus Salz, Pfeffer, leichter Säure und eventuell einer Prise Zucker hebt das Gericht auf ein neues Niveau.

Variieren Sie die Flüssigkeit: Statt reinem Rinderfond können Sie auch einen Teil dunklen Biers oder einen Schuss Rotwein (auch alkoholfrei) zum Ablöschen verwenden, um der Sauce zusätzliche Geschmacksnuancen zu verleihen.

Serviervorschläge für Rouladentopf

Dekoration

Frische Petersilie, fein gehackt, sorgt für einen Farbtupfer und eine leichte Frische auf dem kräftigen Rouladentopf. Ein kleiner Löffel saure Sahne oder Crème fraîche kann ebenfalls für einen schönen optischen Kontrast sorgen und die Cremigkeit der Sauce unterstreichen. Für eine rustikalere Optik können auch ein paar der zart geschmorten Karotten oder Zwiebelstücke obenauf drapiert werden.

Beilagen

Der Rouladentopf entfaltet sein volles Potenzial zu klassischen Beilagen, die die Sauce perfekt aufnehmen. Kartoffelpüree ist ein absoluter Klassiker und bildet eine wunderbare Grundlage für die herzhafte Soße. Daneben passen Salzkartoffeln oder Klöße hervorragend, um die köstliche Sauce aufzusaugen. Auch Rotkohl oder Sauerkraut ergänzen den Rouladentopf mit ihrer leichten Säure und Frische und bilden einen schönen Kontrast zur Deftigkeit des Gerichts.

Kreative Servierideen

Für ein besonderes Esserlebnis kann der Rouladentopf auch in kleinen Auflaufformen einzeln gratiniert werden, bevor er serviert wird. Eine andere Idee ist, die Rouladen vor dem Servieren in Scheiben zu schneiden und mit der Sauce übergossen anzurichten, was eine elegante Präsentation ermöglicht. Auf einer rustikalen Holzplatte angerichtet, umgeben von kleinen Schälchen mit Beilagen, wirkt der Rouladentopf besonders einladend.

Vorbereitung & Aufbewahrung

Reste aufbewahren

Der Rouladentopf ist ein hervorragendes Gericht, um Reste aufzubewahren. Lassen Sie das Gericht vollständig abkühlen, bevor Sie es in luftdichte Behälter füllen. Im Kühlschrank hält sich der Rouladentopf problemlos für 2-3 Tage.

Das Besondere an Rouladentopf: Die Aromen entwickeln sich über Nacht weiter, sodass das Gericht am nächsten Tag oft noch intensiver und harmonischer schmeckt. Dies macht ihn zu einem idealen Kandidaten für die Vorkochung.

Einfrieren

Sie können den Rouladentopf auch gut einfrieren. Füllen Sie das vollständig abgekühlte Gericht portionsweise in gefriergeeignete Behälter oder Beutel. Achten Sie darauf, dass die Rouladen gut von der Sauce bedeckt sind, um sie vor Gefrierbrand zu schützen. Im Gefrierschrank hält sich der Rouladentopf mehrere Monate. Achten Sie auf eine klare Beschriftung mit Inhalt und Datum.

Tipp für das Einfrieren: Entfernen Sie vor dem Einfrieren die Küchengarn oder Zahnstocher von den Rouladen, um das spätere Aufwärmen zu erleichtern.

Aufwärmen

Zum Aufwärmen können Sie den Rouladentopf entweder im Topf auf dem Herd bei niedriger bis mittlerer Hitze langsam erwärmen, bis er durchgängig heiß ist. Achten Sie darauf, dass er nicht anbrennt. Alternativ können Sie den Rouladentopf auch im Backofen bei etwa 160°C für 20-30 Minuten erwärmen, bis er gut durchgewärmt ist.

Für eine bessere Textur: Wenn Sie den Rouladentopf wieder aufwärmen, kann es helfen, einen kleinen Schuss Wasser oder Brühe hinzuzufügen, um die Sauce wieder auf die gewünschte Konsistenz zu bringen. So bleibt das Gericht saftig und voller Geschmack.

Häufig gestellte Fragen

  1. Welches Rindfleisch eignet sich am besten für Rouladen?

    Für Rouladen eignen sich am besten magere, aber dennoch durchwachsene Stücke vom Rind, die beim Schmoren zart werden. Klassisch werden Scheiben aus der Oberschale (Kugel) oder der Unterschale (Schale) verwendet. Auch das falsche Filet oder die Fehlrippe können gute Ergebnisse liefern. Wichtig ist, dass das Fleisch nicht zu sehnig ist und eine Dicke von etwa 3-4 mm hat, damit es beim Rollen und Garen nicht auseinanderfällt, aber dennoch schön zart wird. Fragen Sie Ihren Metzger nach geeigneten Stücken, oft kann er das Fleisch auch schon passend zuschneiden.

  2. Wie vermeide ich, dass die Rouladen beim Kochen auseinanderfallen?

    Das Auseinanderfallen der Rouladen lässt sich durch verschiedene Maßnahmen verhindern. Erstens ist es wichtig, das Fleisch vor dem Befüllen mit Senf und der Füllung gut zu beschweren oder leicht zu plattieren, um die Fasern zu lockern. Zweitens sollte die Füllung nicht zu weit am Rand aufgetragen werden, damit sie beim Rollen nicht herausquillt. Drittens ist das sorgfältige Aufrollen und anschließende Fixieren mit Küchengarn oder Rouladennadeln unerlässlich. Wenn Sie das Fleisch fest genug wickeln und gut sichern, behält es seine Form während des gesamten Kochvorgangs.

  3. Kann ich die Rouladen auch ohne Speckfüllung zubereiten?

    Selbstverständlich können Sie den Rouladentopf auch ohne Speckfüllung zubereiten. Speck trägt maßgeblich zum herzhaften Geschmack und zur Saftigkeit der Füllung bei, ist aber kein unverzichtbarer Bestandteil. Wenn Sie keinen Speck verwenden möchten oder können, können Sie die Füllung stattdessen mit mehr Gewürzgurken, Zwiebeln und Kräutern verfeinern. Eine Alternative ist die Zugabe von gebratenen Pilzen oder einer kleinen Menge gehackter Walnüsse für eine interessante Textur und zusätzlichen Geschmack. Der herzhafte Geschmack kann auch durch die Verwendung eines kräftigeren Rinderfonds oder das Anrösten des Gemüses intensiviert werden, um die fehlende Würze des Specks auszugleichen.

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Rouladentopf

Der “Rouladentopf” ist ein herzhaftes, wärmendes Gericht der deutschen Küche, das Komfort und Tradition auf einzigartige Weise verbindet. Anders als klassische Rouladen, die oft einzeln in einer Pfanne angebraten und dann in Sauce serviert werden, zeichnet sich der Rouladentopf durch die gemeinsame Zubereitung aller Komponenten in einem einzigen Topf aus. Die Rouladen werden langsam in einer reichhaltigen Gemüsesauce geschmort, wodurch sie unglaublich zart werden und ihre Aromen tief in die Sauce übergehen. Das Ergebnis ist ein wunderbar aromatischer, kräftiger Eintopf, bei dem Fleisch und Sauce harmonisch miteinander verschmelzen. Nach dem scharfen Anbraten der Rouladen werden diese zusammen mit Wurzelgemüse und Gewürzen in einem kräftigen Fond geschmort, bis sie butterzart sind. Dieses Gericht ist ideal zum Vorkochen, da sich die Aromen über Nacht noch intensivieren.

  • Author: Sansa
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 2-3 Stunden
  • Total Time: 2.5-3.5 Stunden
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Method: Schmoren
  • Cuisine: Deutsch
  • Diet: Fleisch

Ingredients

Scale
  • 4 große, dünn geschnittene Rouladen vom Rind (aus der Oberschale oder Unterschale)
  • 4 Esslöffel mittelscharfer Senf
  • 2 große Zwiebeln, fein gewürfelt
  • 2 große Zwiebeln, grob gewürfelt
  • 4 große Gewürzgurken, längs geviertelt oder in feine Streifen geschnitten
  • 100g Rinderräucherspeck, in dünnen Scheiben oder kleinen Würfeln
  • 23 Karotten, grob gewürfelt
  • 1/4 Knollensellerie, grob gewürfelt
  • 1 Stange Lauch, grob gewürfelt
  • 2 Esslöffel Tomatenmark
  • 200 ml alkoholfreier Rotwein, dunkler Traubensaft oder Balsamico-Essig gemischt mit Rinderfond
  • 700800 ml kräftiger Rinderfond
  • 23 Lorbeerblätter
  • 56 Wacholderbeeren
  • 1 Zweig frischer Thymian (oder 1 Teelöffel getrockneter Thymian)
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer zum Abschmecken
  • Butterschmalz oder Pflanzenöl zum Anbraten

Instructions

  1. Die Rouladen innen gleichmäßig mit Senf bestreichen. Auf jede Roulade einige Scheiben Speck und Streifen von den Gewürzgurken legen.
  2. Die Rouladen fest aufrollen und mit Küchengarn binden oder mit Rouladennadeln fixieren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. In einem großen Schmortopf Butterschmalz oder Öl erhitzen und die Rouladen von allen Seiten kräftig anbraten, bis sie eine schöne Farbe haben. Rouladen herausnehmen und beiseite stellen.
  4. Im gleichen Topf die grob gewürfelten Zwiebeln, Karotten, Sellerie und Lauch anbraten, bis sie leicht gebräunt sind. Tomatenmark einrühren und kurz mitrösten.
  5. Mit Rotwein (oder Alternativen) ablöschen und den Bodensatz lösen. Den Rinderfond angießen. Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und Thymian hinzufügen.
  6. Die angebratenen Rouladen zurück in den Topf legen. Die Flüssigkeit sollte das Fleisch zu etwa zwei Dritteln bedecken.
  7. Zugedeckt bei niedriger Hitze (ca. 160°C im Ofen oder auf dem Herd) 2 bis 3 Stunden schmoren lassen, bis das Fleisch sehr zart ist. Gelegentlich umrühren und bei Bedarf etwas Flüssigkeit nachgießen.
  8. Die Rouladen aus dem Topf nehmen und warm halten.
  9. Die Sauce durch ein Sieb passieren oder die Gemüsestücke pürieren, je nach gewünschter Konsistenz. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag, kann die fein gewürfelten Zwiebeln und Gewürzgurken für die Sauce verwenden.
  10. Die Sauce über die Rouladen geben oder die Rouladen in der Sauce anrichten.

Notes

Investieren Sie in gutes Rindfleisch für die Zartheit der Rouladen. Reiben Sie den Senf sorgfältig in das Fleisch ein und rollen Sie die Rouladen fest, um die Füllung zu sichern. Geduldiges Schmoren ist entscheidend für das perfekte Ergebnis. Der Rouladentopf ist ideal zum Vorkochen, da die Aromen am nächsten Tag oft noch intensiver und harmonischer schmecken. Dieses Gericht passt hervorragend zu Kartoffelklößen, Kartoffelpüree oder Rotkohl.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Roulade mit Sauce
  • Calories: 0 kcal
  • Sugar: 0g
  • Sodium: 0mg
  • Fat: 0g
  • Saturated Fat: 0g
  • Carbohydrates: 0g
  • Fiber: 0g
  • Protein: 0g
  • Cholesterol: 0mg

Keywords: Rouladen, Rouladentopf, deutsches Gericht, Schmorgericht, traditionell, herzhaft, Comfort Food, Rindfleisch

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