Sushi Bowl – Chirashi-Sushi Rezept – schnell, einfach, lecker & gesund

Sushi Bowl Rezept

Wenn du ein Liebhaber von Sushi bist, dann ist diese Sushi Bowl genau das Richtige für dich und deine Lieben, um dieses köstliche Gericht einfach und preisgünstig zu genießen. Bei uns landet diese bunte Schüssel meist dienstags auf dem Tisch, da an diesem Tag in der Nachbarstadt ein Markt stattfindet und der Fischhändler stets frischen Lachs in Sushi-Qualität parat hat.

Es ist nicht nur im Sommer ein fantastisches Gericht, bei dem man nicht lange am Herd stehen muss, sondern es lässt sich das ganze Jahr über zubereiten und genießen. Du denkst vielleicht jetzt, dass dies mit viel Aufwand verbunden ist, und das kann ich gut verstehen, denn anfangs ging es mir genauso. Doch in Wahrheit kocht man lediglich den Reis, und diesen Prozess habe ich so vereinfacht, dass er schnell gelingt und das Ergebnis stets überzeugt.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Schnelle Zubereitung: Trotz des exotischen Namens ist dieses Gericht erstaunlich schnell zubereitet und perfekt für einen hektischen Alltag. In weniger als einer Stunde zauberst du ein kulinarisches Highlight auf den Tisch.
  • Gesund und frisch: Gefüllt mit nährstoffreichem Reis, frischem Fisch oder Tofu, knackigem Gemüse und gesunden Fetten wie Avocado ist diese Bowl ein wahrer Genuss für Körper und Seele. Du weißt genau, was du isst und kannst die Zutaten nach Belieben variieren.
  • Unendliche Variationsmöglichkeiten: Ob vegetarisch, vegan, mit Fisch oder Meeresfrüchten – die Sushi Bowl ist extrem anpassungsfähig. Passe die Toppings an deinen persönlichen Geschmack oder die Vorlieben deiner Gäste an.
  • Visuell ansprechend: Die bunten Farben und die sorgfältige Anordnung der Zutaten machen jede Sushi Bowl zu einem kleinen Kunstwerk. Sie sieht nicht nur fantastisch aus, sondern ist auch ein echter Hingucker auf jeder Tafel.
  • Ideal zum Meal-Prepping: Viele Komponenten lassen sich gut vorbereiten und getrennt aufbewahren, sodass du dir für die Woche gesunde und leckere Mahlzeiten schaffen kannst, die schnell zusammengestellt sind.

Zutaten, die du brauchst

Die Auswahl der richtigen Zutaten ist entscheidend für eine authentische und geschmackvolle Sushi Bowl. Achte auf höchste Qualität, besonders bei Fisch und Reis, um das beste Ergebnis zu erzielen. Frische ist hier das A und O, denn sie bestimmt maßgeblich den Geschmack und die Textur deines Gerichts. Nutze saisonale Produkte, wann immer es möglich ist, um die Frische zu maximieren.

Sushi Bowl Rezept

  • sushi reis: Wähle einen speziellen Rundkornreis, der die charakteristische klebrige Konsistenz für Sushi entwickelt.
  • reisessig: Sorgt für die typische Säure und den leichten Glanz des Sushi-Reises und ist unerlässlich für das Dressing.
  • zucker: Zum Ausbalancieren der Säure des Reisessigs und zur Süßung des Reises.
  • salz: Verfeinert den Geschmack und hebt die Aromen hervor.
  • sriracha sauce: Eine scharfe Chilisauce, die für die gewisse Würze und Farbe in der cremigen Sauce sorgt.
  • mayonnaise: Die Basis für die cremige Sushi-Sauce, die Schärfe und Süße mildert.
  • geröstetes sesamöl: Verleiht der Sauce ein tiefes, nussiges Aroma, das perfekt zu den anderen Komponenten passt.
  • sushi grade lachs: Frischer Lachs, der für den rohen Verzehr geeignet ist und in Scheiben oder Würfel geschnitten wird.
  • sushi grade tunfisch: Eine weitere exzellente Wahl für Fischliebhaber, ebenfalls in bester Qualität.
  • salatgurke: Liefert Frische und einen knackigen Biss, oft in kleine Würfel geschnitten.
  • avocado: Cremig und reichhaltig, fügt sie eine luxuriöse Textur hinzu und ist reich an gesunden Fetten.
  • edamame: Junge Sojabohnen in der Schote, die nach dem Dämpfen leicht süßlich schmecken und eine gute Proteinquelle darstellen.
  • algensalat: Eine typisch japanische Beilage, die Meeresaromen und eine zähe Textur mitbringt.
  • eingelegter ingwer: Wird traditionell zum Neutralisieren des Gaumens zwischen verschiedenen Sushi-Stücken verwendet und fügt eine süß-säuerliche Schärfe hinzu.

Die genauen Mengen findest du im detaillierten Rezept weiter unten, wo jede Komponente präzise aufgeführt ist.

Variationen

Die Schönheit der Sushi Bowl liegt in ihrer unglaublichen Vielseitigkeit. Du kannst sie an nahezu jeden Ernährungsstil und Geschmack anpassen, was sie zu einem idealen Gericht für die ganze Familie macht. Denke über die klassischen Komponenten hinaus und entdecke neue Geschmackswelten.

Vegan: Ersetze den Fisch durch Tofu, der mariniert und knusprig gebraten wurde, oder verwende Räuchertofu für eine rauchige Note. Auch marinierte Jackfrucht oder gegrillte Pilze wie Shiitake sind fantastische vegane Optionen. Füge zusätzlich mehr Gemüse hinzu, wie geröstete Süßkartoffelwürfel oder eingelegte Rettichstreifen.

Low Carb: Anstelle von Reis kannst du Blumenkohlreis verwenden, der kurz angebraten wird, bis er leicht bissfest ist. Kombiniere ihn mit viel frischem Gemüse, Algen und einem hochwertigen Protein wie gegrilltem Hähnchen oder Garnelen. Achte bei der Sauce auf einen geringen Zuckeranteil.

Fusion-Style: Lass deiner Kreativität freien Lauf und kombiniere die Sushi Bowl mit Elementen aus anderen Küchen. Vielleicht mit einer cremigen Erdnusssauce, frischem Koriander und gebratenem Hähnchen im Thai-Stil, oder mit marinierten schwarzen Bohnen und einem Spritzer Limette im mexikanischen Stil. Denkbar sind auch Gewürze wie Kurkuma oder Kreuzkümmel für eine indisch angehauchte Variante.

Wie man Sushi Bowl Rezept zubereitet

Schritt 1: Den perfekten Sushi-Reis kochen

Beginne damit, den Sushi-Reis sorgfältig vorzubereiten. Gib den Rundkornreis in einen großen Topf und bedecke ihn mit kaltem Wasser. Wasche den Reis sanft mit deinen Händen, indem du die Körner zwischen deinen Fingern gleiten lässt, ohne sie zu zerdrücken. Dieser Prozess entfernt überschüssige Stärke, die den Reis zu klebrig machen könnte.

Gieße das erste, milchige Wasser vorsichtig ab. Wiederhole diesen Waschvorgang zwei bis drei Mal, bis das ablaufende Wasser weitgehend klar ist. Dies ist entscheidend für die richtige Textur des Sushi-Reises und verhindert, dass er zu einer breiigen Masse wird. Achte darauf, beim Abgießen so wenig Reis wie möglich zu verlieren.

Nachdem der Reis gründlich gewaschen wurde, gieße das exakt abgemessene Kochwasser hinzu. Lasse den Reis für etwa 20 Minuten quellen. In dieser Zeit nimmt er das Wasser auf und bereitet sich auf das Kochen vor. Dies ist ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass der Reis gleichmäßig durchgart.

Schritt 2: Das aromatische Sushi-Dressing vorbereiten

Während der Reis quillt, widme dich dem Dressing. In einer separaten Schüssel vermische den Reisessig, den Zucker und das Salz. Du musst diese Mischung nicht erhitzen, um sicherzustellen, dass sich Zucker und Salz vollständig auflösen. Der heiße Reis wird dies später für dich erledigen.

Wenn du das Dressing über den noch warmen Reis gibst, werden sich Zucker und Salz optimal darin lösen und eine harmonische Balance zwischen Süße und Säure schaffen. Dieses einfache, aber geschmacksintensive Dressing ist essentiell für den charakteristischen Sushi-Reisgeschmack.

Stelle die Schüssel mit dem Dressing beiseite. Es wartet darauf, den frisch gekochten Reis zu veredeln und ihm seinen typischen Glanz und Geschmack zu verleihen. Die Einfachheit dieses Schrittes spart Zeit und Mühe, ohne Kompromisse beim Geschmack einzugehen.

Schritt 3: Den Reis kochen und ziehen lassen

Nachdem der Reis gequollen ist, stelle den Topf bei mittlerer Hitze auf den Herd. Setze einen Timer für 20 Minuten und lasse den Reis zunächst ohne Deckel köcheln. Dies ermöglicht es überschüssiger Feuchtigkeit zu entweichen.

Sobald die Flüssigkeit zu köcheln beginnt, setze den Deckel auf den Topf. Reduziere die Hitze auf die niedrigste Stufe und lasse den Reis für weitere 20 Minuten sanft garen. Diese Schonung ist entscheidend für die perfekte Konsistenz des Reises.

Nachdem die Kochzeit abgelaufen ist, nimm den Topf vom Herd und lasse den Reis mit geschlossenem Deckel nochmals für 20 Minuten ruhen. Diese Ruhephase ermöglicht es dem Reis, die Feuchtigkeit gleichmäßig zu verteilen und die perfekte, leicht klebrige Textur zu entwickeln.

Schritt 4: Reis verfeinern und abkühlen lassen

Rühre das vorbereitete Sushi-Dressing nochmals kurz um, damit sich alle Komponenten gut vermischen. Gieße das Dressing dann über den noch warmen Reis im Topf. Verwende einen breiten Holzlöffel, um den Reis vorsichtig, aber gründlich zu vermengen.

Das Ziel ist, das Dressing gleichmäßig im gesamten Reis zu verteilen, ohne die Reiskörner zu beschädigen. Dies verleiht dem Reis Glanz und den unverwechselbaren Geschmack. Lasse den Reis nun kurz bei Raumtemperatur abkühlen, aber nicht vollständig auskühlen.

Decke den Reis anschließend wieder ab, damit er nicht austrocknet. So bleibt er bis zum Servieren perfekt vorbereitet. Der Reis kann auf diese Weise gut bis zu drei Stunden bei Raumtemperatur aufbewahrt werden. Stelle ihn auf keinen Fall in den Kühlschrank, da dies seine Textur beeinträchtigen würde.

Schritt 5: Die scharfe pinke Sushi-Sauce zubereiten

Für die würzige Sauce vermenge in einer kleinen Schüssel die Mayonnaise mit der Sriracha-Sauce. Gib das geröstete Sesamöl hinzu, das für ein wunderbar nussiges Aroma sorgt und die Sauce verfeinert. Achte auf die Mengenangaben der Sriracha-Sauce, je nachdem, wie scharf du deine Sauce magst.

Rühre alle Zutaten gründlich durch, bis eine cremige und homogene Sauce entsteht. Die sriracha-Sauce verleiht der Mayonnaise eine leuchtend pinke Farbe und eine angenehme Schärfe. Das geröstete Sesamöl rundet den Geschmack ab und sorgt für eine exotische Note.

Fülle die fertige Sauce am besten in eine Quetschflasche mit einem feinen Ausguss. Das erleichtert das Anrichten der Bowl und ermöglicht es dir, die Sauce dekorativ im Zickzack über die Zutaten zu spritzen. Bewahre die Sauce bis zum Servieren im Kühlschrank auf, damit sie schön frisch bleibt.

Schritt 6: Toppings vorbereiten und anrichten

Beginne mit der Gurke: Schneide sie der Länge nach vierteln, entferne das Kerngehäuse und schneide die Viertel dann in kleine Würfel. Dies sorgt für einen frischen, knackigen Biss in deiner Bowl. Achte darauf, dass die Würfel ungefähr gleich groß sind, um ein harmonisches Mundgefühl zu erzielen.

Dämpfe die Edamame-Schoten für etwa fünf Minuten. Lasse sie anschließend abkühlen und löse die grünen Bohnen aus ihren Schoten. Diese kleinen Energielieferanten bringen nicht nur Farbe, sondern auch wertvolles Eiweiß in deine Bowl.

Spüle den Sushi-Lachs und/oder Thunfisch mit kaltem Wasser ab und tupfe ihn sorgfältig mit Küchenpapier trocken. Schneide den Fisch entweder in dünne Scheiben oder in kleine Würfel, ganz nach deinem Geschmack. Würfel lassen sich oft einfacher mit den Stäbchen aufnehmen und mischen sich besser mit den anderen Zutaten. Lagere den vorbereiteten Fisch bis zum Servieren gut abgedeckt im Kühlschrank.

Halbiere die Avocado, entferne den Kern und schneide das Fruchtfleisch in Würfel oder schäle sie und schneide sie in dünne Scheiben. Die cremige Avocado ist ein Muss für jede Sushi Bowl und sorgt für eine herrlich weiche Textur.

Jetzt wird angerichtet: Gib eine großzügige Portion Reis in deine Schüssel. Ordne dann die vorbereiteten Toppings kreisförmig auf dem Reis an: Lachs, Edamame, Algensalat, Gurke und Avocado. Verziere das Ganze mit schwarzem und weißem Sesam und spritze die scharfe pinke Sushi-Sauce im charakteristischen Zickzackmuster über deine Kreation. Schon ist deine köstliche Sushi Bowl bereit zum Genießen!

Profi-Tipps für Sushi Bowl Rezept

Qualität des Fisches: Achte unbedingt auf “Sushi Grade”-Qualität beim Fisch. Das bedeutet, dass er speziell für den rohen Verzehr behandelt wurde, um Parasiten abzutöten. Wenn du dir unsicher bist, wähle immer die frischste Option aus einer vertrauenswürdigen Quelle oder ersetze den rohen Fisch durch gegrillten Lachs oder Tofu.

Perfekter Reis: Die Zubereitung des Reisessigs ist entscheidend. Gib die Zutaten für das Dressing in eine hitzebeständige Schüssel und erwärme sie vorsichtig über einem Wasserbad oder kurz in der Mikrowelle, bis sich Zucker und Salz gelöst haben. Lasse es dann abkühlen, bevor du es über den heißen Reis gibst. Das sorgt für eine noch feinere Verteilung des Aromas.

Vorbereitung ist alles: Schneide und bereite alle deine Toppings vor, bevor du mit dem Kochen des Reises beginnst. Dies ermöglicht dir, den Reis nach dem Kochen und Abkühlen sofort weiterzuverarbeiten und die Bowl zügig anzurichten. Eine gut organisierte Arbeitsfläche spart Zeit und reduziert Stress.

Die richtige Sauce: Experimentiere mit der Schärfe deiner Sushi-Sauce. Beginne mit der empfohlenen Menge Sriracha und füge bei Bedarf mehr hinzu. Du kannst auch einen Schuss Limettensaft oder etwas Sojasauce für zusätzliche Tiefe hinzufügen. Für eine vegane Version kannst du vegane Mayonnaise verwenden.

Vielfalt bei den Toppings: Scheue dich nicht, kreative Toppings hinzuzufügen. Geröstete Sesamsamen, Nori-Flocken, eingelegter Rettich (Takuan), Marinierten Shiitake-Pilze oder sogar ein pochiertes Ei können deine Sushi Bowl aufwerten und neue Geschmacksebenen eröffnen.

Serviervorschläge für Sushi Bowl Rezept

Dekoration

Die optische Präsentation einer Sushi Bowl ist fast genauso wichtig wie ihr Geschmack. Verwende schwarze und weiße Sesamkörner, um einen Kontrast auf dem Reis und den Toppings zu schaffen. Frische Kräuter wie Koriander oder fein gehackte Frühlingszwiebeln setzen grüne Akzente und verleihen zusätzliche Frische.

Eine kleine Schale mit eingelegtem Ingwer und Wasabi direkt neben der Bowl bietet den Gästen die Möglichkeit, ihren Gaumen zu neutralisieren oder die Schärfe nach Belieben zu erhöhen. Auch essbare Blüten können für besondere Anlässe eine elegante Note verleihen.

Beilagen

Eine traditionelle Misosuppe passt hervorragend zu jeder Sushi Bowl und ergänzt die Aromen auf wunderbare Weise. Auch ein leichter, knackiger Salat mit einem milden Dressing, beispielsweise auf Sojasaucenbasis, rundet das Essen ab. Für etwas mehr Substanz kann man auch gedämpftes Brokkoli oder grüne Bohnen als Beilage anbieten.

Wer es etwas erfrischender mag, kann eine kleine Schale mit eingelegten Daikon-Rettich-Streifen (Takuan) servieren. Diese bringen eine angenehme Süße und eine knackige Textur mit, die gut zu den anderen Komponenten passt.

Kreative Servierideen

Serviere die Sushi Bowl in stilvollen, tiefen Schüsseln, die die einzelnen Zutaten gut zur Geltung bringen. Achte beim Anrichten auf eine ausgewogene Verteilung der Farben und Texturen. Beginne mit dem Reis als Basis und arrangiere dann die Toppings kunstvoll darüber.

Für ein besonderes Erlebnis kannst du die Zutaten in einzelnen kleinen Schälchen separat servieren und die Gäste ihre eigene Bowl individuell zusammenstellen lassen. Das ist besonders bei größeren Runden oder Partys eine beliebte und interaktive Möglichkeit, das Essen zu genießen.

Vorbereitung & Aufbewahrung

Reste aufbewahren

Wenn du Reste deiner Sushi Bowl hast, bewahre diese unbedingt getrennt voneinander auf. Der gekochte Reis sollte luftdicht verpackt und im Kühlschrank gelagert werden. Ebenso sollten die geschnittenen Toppings wie Fisch, Gemüse und Avocado in separaten Behältern im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Diese Vorsichtsmaßnahme verhindert, dass sich Gerüche übertragen und die Textur der einzelnen Komponenten beeinträchtigt wird. Vor allem roher Fisch sollte kühl und separat gelagert werden, um seine Frische zu erhalten.

Einfrieren

Das Einfrieren von Sushi Bowl Resten ist generell nicht empfehlenswert, da die Textur von Reis, Fisch und Avocado nach dem Auftauen stark leiden würde. Reis wird matschig, Fisch kann seine Struktur verlieren und Avocado wird braun und wässrig.

Einige Komponenten wie gedämpfte Edamame oder der gekochte, aber nicht gewürzte Reis könnten theoretisch eingefroren werden, aber das Ergebnis wird wahrscheinlich nicht mit frischen Zutaten vergleichbar sein. Es ist besser, die Mengen entsprechend dem Bedarf zu planen.

Aufwärmen

Wenn du Reste einer Sushi Bowl aufwärmen möchtest, tue dies nur mit den Komponenten, die es vertragen. Der Reis kann vorsichtig in der Mikrowelle oder auf dem Herd erwärmt werden, bis er angenehm warm ist. Füge eventuell einen kleinen Schuss Wasser hinzu, um ihn lockerer zu machen.

Die rohen Fisch- und Avocadokomponenten sollten nicht aufgewärmt werden. Sie werden am besten frisch zubereitet oder nach dem Auftauen sofort verzehrt. Gemüsesorten wie Gurke und Edamame können auch kalt serviert werden.

Häufig gestellte Fragen

  1. Wie lange hält sich Sushi Reis, wenn er nicht mehr warm ist?

    Der Sushi-Reis kann, wenn er richtig zubereitet und mit dem Dressing vermengt wurde, bei Raumtemperatur für bis zu drei Stunden aufbewahrt werden, ohne an Qualität zu verlieren. Er sollte jedoch nicht unnötig lange stehen gelassen werden, besonders bei warmen Temperaturen. Eine Aufbewahrung im Kühlschrank ist für den Reis nicht empfehlenswert, da er dort hart und trocken werden kann. Wenn Reste länger aufbewahrt werden müssen, ist es am besten, den Reis nach dem Abkühlen luftdicht in einem Behälter im Kühlschrank zu lagern. In diesem Fall sollte er jedoch innerhalb von ein bis zwei Tagen verzehrt werden und vor dem Servieren wieder sanft erwärmt werden.

  2. Kann ich statt Sushi-Reis auch normalen Langkornreis verwenden?

    Für eine authentische Sushi Bowl ist spezieller Sushi-Reis (Rundkornreis) sehr empfehlenswert, da er die richtige Klebrigkeit und Textur entwickelt, die für dieses Gericht typisch ist. Normaler Langkornreis hat einen anderen Stärkegehalt und eine andere Form, wodurch er nicht so gut zusammenklebt. Das Ergebnis wäre eine weniger kohäsive und potenziell trockenerer Bowl. Wenn du jedoch absolut keinen Sushi-Reis zur Hand hast, kannst du versuchen, einen Mittelkornreis zu verwenden und die Wassermenge beim Kochen anzupassen, um eine etwas klebrigere Konsistenz zu erzielen. Das Ergebnis wird jedoch nicht identisch sein.

  3. Gibt es Alternativen zur Sriracha-Sauce für die pinke Sauce?

    Ja, es gibt durchaus Alternativen zur Sriracha-Sauce, wenn du die Schärfe anpassen möchtest oder sie nicht zur Hand hast. Eine Option ist die Verwendung von Gochujang, einer koreanischen Chilipaste, die ebenfalls eine angenehme Schärfe und eine leicht süßliche Note hat. Du kannst auch eine mildere Chilisauce oder eine Kombination aus Tomatenmark und etwas Cayennepfeffer verwenden, um die gewünschte Schärfe und Farbe zu erzielen. Wenn du es sehr mild magst, kannst du auch nur einen Hauch von Paprikapulver für die Farbe verwenden und die Schärfe weglassen. Der Schlüssel ist, die Balance aus Cremigkeit, Süße und einer leichten Würze zu finden, die dir am besten schmeckt.

Sushi Bowl – Chirashi-Sushi

Sushi Bowl – Chirashi-Sushi
4.8 from 785 reviews

Wenn Du Sushi magst, ist dieser Bowl ein super Rezept für Dich und Deine Lieben um einfach und preisgünstig Sushi zu genießen. Bei uns gibt es meist am Dienstag den Sushi Bowl, denn an dem Tag ist im Nachbarort ein Markt und der Fischhändler hat immer frischen, Sushi Grade Lachs dabei. Es ist nicht nur im Sommer ein super Gericht, bei dem man nicht lange über dem Herd steht, sondern man kann ihn das ganze Jahr über genießen. Du denkst jetzt sicher, dass es viel Arbeit ist und das kann ich gut verstehen, mir ging es am Anfang auch so. Aber in Wirklichkeit kocht man ja nur den Reis und das habe ich jetzt so simple gemacht, dass es ganz schnell geht und sicher gelingt. Die meiste Arbeit ist normalerweise das Waschen, aber ich mache alles in einem Topf ohne Sieb und so spart man sich viel Abspülerei. Auf unserer Bowl lieben wir Lachs, Tunfisch, Gurke, Avocado, Algensalate (kaufe ich übrigens auch auf dem Markt), Edamame und Ingwer, aber Du kannst einfach das drauf machen, was Dir und Deinen Lieben gut schmeckt. Ich persönlich mach mir immer noch frische Baby Spinat Blätter mit rein, um mehr Gemüse zu essen und Vitamine zu bekommen. Spinat schmeckt roh super lecker, hat fast keinen Eigengeschmack, nicht wie der gekochte.

  • Author: SANSA
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 20 Minuten
  • Total Time: 50 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
Sushi Bowl – Chirashi-Sushi
Ingredients
Scale
  • 200 Gramm Sushi Reis
  • 220 ml Wasser
  • 50 ml Reisessig
  • 1 Teelöffel Salz
  • 1,5 Eßlöffel Zucker
  • 125 ml Mayonnaise
  • 1 Eßl. Sriracha Sauce (oder weniger wenn man es nicht so scharf möchte)
  • 1 Teelöffel geröstetes Sesamöl
  • 400 Gramm Sushi Lachs (oder/ und Tunfisch)
  • 1 Stk. Salatgurke
  • 2 Stk. Avocado
  • 100 Gramm Algensalat
  • 1 Glas eingelegter Sushi Ingwer
  • 1 Tasse Edamame
  • 4 Teelöffel schwarzer Sesam
  • 4 Teelöffel weißer Sesamöl
Instructions
  1. 1Sushi Reis: Schütte den Sushi Reis in einen großen Topf. Zuerst mußt Du den Reis waschen, dazu bedecke ihn mit kaltem Wasser und lasse ihn durch Deine Finger gleiten ohne die Körner zu sehr aneinander zu reiben; sie könnten sonst kaputt gehen. Das erste Wasser, dass Du dazu gibst, wird gleich sehr milchig werden und Du schüttest es einfach ab ohne Reis zu verlieren, wenn möglich. Beim zweiten mal merkst Du schon, wenn du wieder frisches kaltes Wasser zum Reis gibst, wie es sich weniger weißlich färbt und auch das schüttest Du wieder ab, nachdem Du den Reis ein bisschen im Wasser hin und her bewegt hast. Beim dritten und letzten mal Wasserzugabe sollte das Wasser recht klar bleiben und damit ist der Waschvorgang abgeschlossen. Versuche jetzt so viel Wasser wie möglich abzuschütten, denn als Nächstes wird ja das abgemessene Wasser zum Kochen zugegeben und wir wollen ja, dass die Wassermenge ungefähr stimmt. Als Nächstes gibst Du das abgemessene Wasser dazu und läßt den Reis für 20 Minute so stehen. In dieser Zeit saugt er sich mit Wasser voll. In der Zwischenzeit bereitest Du das Dressing für den Sushireis vor. Dazu verrührst Du einfach den Essig, das Salz und den Zucker in einer Schüssel. es löst sich nicht komplett auf aber das ist o.k. so. Wenn die 20 Minuten rum sind, stellst Du den Reistopf bei mittlerer Hitze auf den Herd und setzt Deinen Timer auf 20 Minuten. Geb noch nicht den Deckel auf den Topf, lass ihn so offen stehen. Erst wenn die Flüssigkeit anfängt zu köcheln, decke den Topf mit einem Deckel ab und reduziere die Temperatur auf die niedrigste Einstellung. Nach den 20 Minuten stellst Du die Hitze ab und lässt den Reis mit geschlossenem Deckel nochmal für 20 weitere Minuten so stehen. Zum Schluss rührst Du das Dressing noch einmal gut um und schüttest es dann über den Reis. Rühre den Reis gut mit einem breiten Holzlöffel durch und lass den Reis kurz abkühlen, decke ihn dann wieder ab und er ist bereit zum Servieren. Du kannst ihn gut für bis zu 3 Stunden so stehen lassen. Einfach so bei Raumtemperatur, auf keinen Fall in den Kühlschrank stellen.
  2. 2Scharfe Pinke Sushi Sauce: Verrühre die Mayonnaise mit der Srarachi Sauce und dem getesteten Sesamöl. Wenn Du möchtest kannst Du die Sauce in eine Quetschflasche mit einem dünnen Ausguss füllen, so kann man sie schön über die fertige Bowl spritzen. Bewahre sie bis zum Servieren im Kühlschrank auf.
  3. 3Sushi Bowl: Zuerst bereitest Du alles vor. Schneide die Gurke der Länge nach auf, dann schneidest Du sie noch einmal der Länge nach so dass Du vier Teile hast. Anschließend entfernst Du das Innere der Gurke, den Teil mit den Kernen, und schneidest die Gurke in kleine Würfel. Die Edamame gibst Du in einen Topf mit Dampfeinsatz, bring etwas Wasser zum Kochen, gib dann den Deckel drauf und lass die Schoten bei mittlerer Hitze für ca. 5 Minuten kochen. Danach lässt Du die Edamame etwas abkühlen und löst sie aus der Schale. Wasche den Sushi Lachs und/oder Tunfisch mit kaltem Wasser ab und tupfe ihn mit Küchenpapier trocken. Du kannst ihn in Scheiben oder Würfel schneiden, ganz wie Du möchtest. Ich schneide ihn meistens in kleine Würfel, so kann man ihn wunderbar mit den Stäbchen essen. Bewahre den Lachs in einer verschließbaren Schale im Kühlschrank auf, bis Du Ihn servierst. Zuletzt schneidest Du die Avocado in halb, entfernst den Kern, ritzt sie so ein, dass sie Würfel bekommt und löst das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel aus der Schale. Jetzt ist es schon Zeit zum Servieren. Gebe etwas Reis in eine Schüssel/Bowl, darüber legst Du im Kreis herum den Lachs, Edamame, etwas Algensalat, die Gurke, Avocado und garnierst mit weißen und dunklem Sesamöl und spritzt die Sauce im Zickzack über alles. Schon fertig! Guten Appetit!
Notes
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Nutrition
Category: Dinner Method: Backen Cuisine: Japanese Diet: Vegetarisch
Serving Size: 1 Portion Sugar: 0g Sodium: 0mg Fat: 0g Saturated Fat: 0g Carbohydrates: 0g Fiber: 0g Protein: 0g Cholesterol: 0mg

Keywords: Sushi

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